Willkommen bei Hans Dieter Schreeb
Arbeit und biografische Angaben
Sie erhalten hier einen Einblick in meine Arbeit und meine Biografie. Lesen Sie über meine Romane Primadonna, Hinter den Mauern von Peking, Hotel Petersburger Hof. Informieren Sie sich bitte über meine Arbeit für Funk, Fernsehen und Theater. Außerdem finden Sie hier alle Kontaktadressen, soweit sie für meine Arbeit wichtig sind.
Was sich die Userinnen schreiben …
Am 18. Juli 2008, 18:53, stellte die Nutzerin Margarita, Wohnort Kronberg, ins Netz:
»Hallo, auch ich kann eine Buchempfehlung geben.
Titel: Primadonna,
Autor: Hans Dieter Schreeb
List Taschenbuch, 9,95 €,
ISBN: 978-3-54860735-1 …
Es ist ein Roman, der in Baden-Baden, mitte 19.Jh. spielt, eine junge Frankfurter Sängerin lässt sich bei Pauline Viardot ausbilden.
Ich war ein bisschen traurig, als die 600 Seiten, die sich aber ganz von allein gelesen haben, schon zu Ende waren.
Eine wunderbare Ferienlektüre mit viel Sängerwissen.«
Darauf antwortete die Userin La Castafiore:
»Hallo Margarita, das klingt ja sehr interessant.
Ich habe zu Pauline Viardot mein ganz persönliches Verhältnis, denn ich habe in ihrem Haus in einem Pariser Vorort meine diversen Prüfungen der Gesangsausbildung gemacht.
So habe ich dies Buch gleich mal auf meinen Amazon-Wunschzettel gesetzt.
Liebe Grüße sendet Casta.«
Gefunden bei ›Belcanto Ensemble – Klassisches Forum für Sänger, Gesangsschüler und alle, die gern singen‹
Jetzt auf DVD ›Ich, Christian Hahn‹ im Handel!
Die komplette 13-teilige Fernseh-Serie ›Ich, Christian Hahn‹ (Autoren: Hans Dieter Schreeb und Hans-Georg Thiemt) ist nun als DVD zu haben. Und zwar in der Reihe ›Pidax-Historien-Klassiker‹.
Cover Christian HahnDer Kern der Geschichte: 1760, der Siebenjährige Krieg tobt. Doch in Grehweiler, einer Grafschaft in der Pfalz, hat man andere Sorgen. Schneidermeister Hahn und seine Lieben kämpfen wie alle kleinen Leute mit der Armut. Nur dem regierenden Rheingrafen (und der übrigen Obrigkeit) geht es gut. Dazu betrügt der verschwenderische Landesherr sein Volk, wo es nur geht. Selbstverständlich geht auch dieser Krug nur so lange zum Brunnen, bis er bricht. Und der gewitzte Christian trägt viel dazu bei, dass der Krug endlich bricht. Ich, Christian Hahn‹ ist die Geschichte eines verliebten Jungen, (s)einer Comtesse und ihres verschwendungssüchtigen Vaters, eben des Herr Grafen. Geschildert werden außerdem korrupte Hofbeamte, verlotterte Schulmeister und spitzfindige Pfarrer. Der Frankfurter Geldwechsler Rothschild spielt auch mit. Im Ganzen wird eine bunte, abenteuerliche Welt vorgeführt, voll von komischen und grotesken Ereignissen.
Und bei allem ist es eine Geschichte mit historischer Wahrheit – angeregt von Friedrich Christian Laukhard.
›Ich, Christian Hahn‹ erschien auch als SWF-Hörfunk-Serie und als Ullstein-Taschenbuch.
Mitwirkende der ungewöhnlich schön ausgestatteten Fernseh-Serie: Hans Jürgen Diedrich, Heinz Baumann, Jürgen Biesinger, Jochen Schroeder, Nikola Weisse, Moritz Schuller u. v. a.
Produktion: SWF, D / CH 1985
Laufzeit: ca. 325 Minuten.
Ab 19. März 2010 im Handel.
Preis der Kassette: 39.80 Euro
Auf DVD: ›Der Kurier der Kaiserin‹
›Der Kurier der Kaiserin‹ Die ZDF-Fernsehserie, mit der Klausjürgen Wussow seine Fernsehkarriere begann. ›Der Kurier der Kaiserin‹, 26 Folgen, geschrieben von Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb ist nun auf DVD zu haben. Die Firma Koch Media hat die Serie aufpoliert auf den Markt gebracht. Eigenwerbung der Firma: Koch Media Home Entertainment bietet für Cineasten und Fernseh-Fans Toptitel zum fairen Preis. Mit viel Liebe zur Ausstattung werden große Filme und beliebte Serien in bester Qualität auf DVDs verewigt. Deutsche Erstausstrahlung der Serie war der 28. September 1970, bis heute ist sie unvergessen. Immer wieder meldeten sich Interessenten beim Autor und beim Sender. (Mehr zum Thema auf der Seite Aktuelles unter: die abenteuerlichste Rolle seines Lebens – Klausjürgen Wussow als ›Der Kurier der Kaiserin‹ )
Auch ›Moselbrück‹ auf DVD
Seit 2009 ist die Fernsehserie ›Moselbrück‹ auf DVD im Handel. Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb haben diese überaus erfolgreiche Fernsehserie um eine Winzerfamilie an der Mosel für den Südwestfunk entworfen und die Drehbücher der ersten zehn Folgen geschrieben. Parallel zur Serie erschien im Ullstein-Verlag der Roman ›Moselbrück‹, ebenfalls ein gemeinsames Werk des Autoren-Teams Thiemt und Schreeb. Der Roman wurde von Ullstein sowohl in einer Hardcover- wie in einer Taschenbuch-Ausgabe herausgebracht; gegenwärtig ist er nicht lieferbar. Man findet ihn aber noch im Internet, am leichtesten unter www.zvab.de.
Die abenteuerlichste Rolle seines Lebens: Klausjürgen Wussow als ›Der Kurier der Kaiserin‹
So kündigte die Zeitschrift ›Funk Uhr‹ im Jahre 1970 die Kostümserie ›Der Kurier der Kaiserin‹ von Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb an:
»Er stürzt sich von meterhohen Dächern! Er kämpft mit gefährlichen Bären! Er schwimmt durch reißende Flüsse! Er reitet auf wilden Pferden! Und alles für eine einzige Frau: für Kaiserin Maria Theresia!
›Entweder ich mache diese Sache ganz oder gar nicht!‹ Das versprach Burgschauspieler Klaus-Jürgen Wussow (41), als man ihm die abenteuerlichste Rolle seines Lebens anbot: den draufgängerischen Rittmeister von Rotteck, der in der neuen ZDF-Serie ›Der Kurier der Kaiserin‹ für Maria Theresia sein Leben wagt. Wussow hielt Wort: Vom ersten bis zum letzten Drehtag, 24 Wochen lang, spielte er als ›Supermann‹ alle gefährlichen Szenen ohne Double!«
Die Serie wurde seit 1970 mehrfach ausgestrahlt. Aber offenbar nicht oft genug. In Briefen und Anrufen meldeten sich immer wieder Fans, die Wiederholungen der Serie im Fernsehen wünschten oder die Serie auf DVD kaufen wollten.
Hier Stimmen im Internet:
Christian v. Steffelin (geb. 1963) schrieb am 19.07.2007:
Ihr habt ja alle ne Meise - zu Tränen gerührt auf diesem ollen Schinken rumzureiten!!! Aber immerhin - da bin ich ja dann nicht völlig allein - ich habe diese Serie auch immer angeschaut und das Florett/ Degen (Historiker werden es wissen) habe ich mir sogar aus Bambus, Leder u. Ton nachgebaut - hab ich sogar noch. Jahre noch hatte ich die Titelmelodie im Ohr, aber leider war sie irgendwann weg und ich kann sie auch nirgends auftreiben. Weiß irgendwer, wo man wenigstens einen Fitzel davon herbekommt? Der Effekt, von längst verschollenen Musiken für ein Augenblickchen in (im Rückblick)unbeschwerte Kindheitstage versetzt zu werden, ist immer wieder erstaunlich, habe ich jetzt schon paarmal erlebt (Tarzan/ Ron Ely, Kl. König Kalle Wirsch, Robbi Tobi u. d. Fliewaatüt usw.). Interessant, dass die meisten hier um Jahrgang 60 - 65 sind.
sunny (geb. 1975) schrieb am 02.07.2007:
Zur Serie ''Der Kurier der Kaiserin'' : Laut ZDF, welches ich heute angeschrieben haben, haben sie leider weder eine Wiederholung noch eine Pressung auf DVD vor ...Vielleicht sollte mehrere Personen mal beim ZDF kundtun, dass hier ein kommerzieller Bedarf bestehen würde...
Präsent in Baden-Baden
Der Roman ›Primadonna‹ wird in Baden-Baden sehr geschätzt: Kein Wunder, spielt doch ein großer Teil der Handlung in der ›Sommerhauptstadt Europas‹, wie man die Stadt an der Oos um 1850, 1860 nannte.
Im Internet-Service bad-bad.de(›Der ultimative Stadtführer‹) erschienen gleich zwei zustimmende Besprechungen des Romans. Ja, mehr noch: Aus purer Freundlichkeit widmet die Redaktion in ihrem sehr attraktiven ›Stadtführer‹ Hans Dieter Schreeb mehrere Seiten.
Im Mai 2007 las der Autor in der Baden-Badener Gondrom-Filiale. Die Badischen Neuesten Nachrichten brachten darüber einen längeren Bericht von Karl-Heinz Fischer. Er endet mit den Zeilen: »Historische Romane – und auch historische Fernsehserien, die Schreeb früher zuhauf schrieb – liegen dem Autor, der immer wieder gern historische Persönlichkeiten mit erfundenen Figuren kombiniert und so alle zusammen so agieren lässt, dass Probleme und Lebensfragen zu Tage treten, die uns auch heute noch beschäftigen. In ›Primadonna‹ geht es in diesem Sinn auch darum darzustellen, wie Menschen, damals vor allem die gesellschaftlich besonders eingeengten Frauen, ihr eigenes Leben, ihre Bedürfnisse und ihre Liebe gegenüber gesellschaftlichen Zwängen behaupten. Es sind immer wieder die Frauen, die in Schreebs Romanen besonders herausstechen. Der Autor zahlreicher Romane, ungezählter Fernsehdrehbücher und einiger Sachbücher ist nicht zuletzt bekannt dafür, dass er es vorzüglich versteht, interessante Frauenfiguren zu zeichnen. Die historische Pauline Viardot und die erfundene Carlotta Vogt sind dafür ein vorzügliches Beispiel.«
PS: Seitdem Baden-Baden ein neues Stadtmuseum hat (Einweihung 18. September 2004), werden Hans Dieter Schreeb und Turgenjew, eine der Hauptfiguren von ›Primadonna‹, hier sozusagen in einem Atemzug genannt: Als Autoren, die über Baden-Baden geschrieben haben. Beide haben jeweils mehrere Jahre hier gelebt.
Der Bader und seine Töchter – jung wie eh und je
Der Roman »Der Bader von Mainz« hat seit seinem Erscheinen im Jahr 1988 seine Leser überzeugt. Jetzt, zwanzig Jahre nach dem ersten Erscheinen in einer Hardcover-Ausgabe, brachte die Allgemeine Zeitung, Mainz, sozusagen die für den Bader zuständige Lokalzeitung, eine weitere Besprechung des Romans. Sie finden diese Besprechung unter Bücher – Der Bader von Mainz auf dieser Website. Der Roman ist als Ullstein-Taschenbuch in jeder Buchhandlung zu haben. Und natürlich im Internet.
In der Reihe ›ZDF History‹ gibt Hans Dieter Schreeb Auskunft über die chinesische Kaiserin Cixi, die sogenannte ›Kaiserin-Witwe‹.
Auf dem Drachenthron In der Reihe ›ZDF History‹ gibt Hans Dieter Schreeb Auskunft über die chinesische Kaiserin Cixi, die sogenannte ›Kaiserin-Witwe‹, ihr geheimnisumwittertes Leben und ihre ungewöhnliche Art, Politik zu machen. Als sachkundiger Autor des Ullstein-Romans ›Hinter den Mauern von Peking‹ wurde er zum Thema befragt. Dieses Interview ist Teil einer Sendung über berühmte Konkubinen; Titel: »Meine teure Geliebte - Die Mätressen der Geschichte«. Die Sendung wird am Sonntag, 16. Dezember 2007, 23.30 Uhr, ausgestrahlt.
Wieder im Handel "Die Krone am Rhein - Geschichte und Geschichten eines weltberühmten Hotels"
Das Hotel ›Krone‹ in Assmannshausen blickt auf fünfhundert Jahre Geschichte zurück. Hans Dieter Schreeb hat diese Geschichte aufgeschrieben. Er erzählt von den Menschen, die dieses Haus geführt haben und von denen, die hier zu Gast waren. Er berichtet von harten und glücklichen Zeiten, von Erfolgen und Niederlagen. Aber es ist nicht nur die Geschichte eines Hotels, die hier erzählt wird, sondern die Geschichte einer ganzen Region, dem Rheingau, zu dem die ›Krone‹ heute genau so selbstverständlich gehört wie die Loreley oder der Mäuseturm.« Zum Inhalt des Romans: Im Jahre 1541 lässt sich der Binger Zollschreiber Rab auf die andere Rheinseite übersetzen, um im Flecken Assmannshausen, am Ausgang des Binger Lochs, ein schon lange leerstehendes Haus zu kaufen.
Im Grunde versucht er eine halblegale Geldanlage. Ohne den früheren Mönch Johann Umhoff, der dem Kloster Eberbach nach dem Aufstand der Rheingauer Bauern und Winzer gegen den Herrn Erzbischof davongelaufen ist und danach ein abenteuerliches Leben hinter sich gebracht hat, ließe sich das Geschäft nicht bewerkstelligen. Die Beiden werden endlich gemeinsam Käufer und damit beginnt die Geschichte der ›Krone‹. Anfangs ist das Haus Treidelstation – Schlafstelle für Leinenreiter und Schiffer, die des Nachts nicht mehr weiterkommen. Doch eine Folge tüchtiger Wirte macht aus dem Haus ein weltbekanntes Hotel. Berühmtheiten aller Schattierungen lassen sich hier blicken: die Kaiserin Sisi ebenso wie Hindenburg und Richard Tauber. Bundeskanzler Kohl bewirtete hier den französischen Staatspräsidenten Mitterand. Große Dichter, große Musiker, große Maler haben sich ins Gästebuch eingetragen; Ferdinand Freiligrath hat hier sein ›Glaubensbekenntniß‹ fertiggestellt und Gerhart Hauptmann ließ sich noch auf seinem Totenbett Weine der ›Krone‹ kommen. In einundvierzig Geschichten erzählt Hans Dieter Schreeb von den Zelebritäten und den Zimmermädchen, den Schiffern, Flößern und dem Rhein selbst. Die eigentliche Hauptfigur des Romans ist jedoch das Haus, das sich verändert und bei aller Veränderung doch wächst und sich duckt und lebt wie ein alter Baum.
Und die andere Konstante ist die Zeit: Wenn man sich auf den Text einlässt, gerät man in einen Sog. Man spürt das Werden und Vergehen, dass nun mal Zeit ausmacht, und lässt sich durch die Epochen treiben. Die Edition Koch, Innsbruck hat die Neuauflage der ›Krone am Rhein‹ herausgebracht. Der Roman ist im Buchhandel und im Versandhandel ab sofort bestellbar. Preise: in Deutschland 19,90 Euro; in Österreich 20,50 Euro und in der Schweiz 35,50 Franken.
›Kaiserzeit‹ – in der ›Rose‹ präsentiert
Detlef Schaller und Hans Dieter Schreeb haben im Winter 2006 gemeinsam ihren repräsentativen Bildband ›Kaiserzeit‹ vorgestellt. Zuerst im früheren Grandhotel ›Rose‹ in Wiesbaden (heute: Die Hessische Staatskanzlei), danach in einer Veranstaltung mit Wiesbadener Buchhändlern im ›Literaturhaus Villa Clementine‹ an der Wilhelmstraße, Wiesbadens Prachtstraße. Der Bildband schildert Wiesbaden und seine Hotels in der Glanzzeit der Stadt zwischen 1870 und 1914. Das Bildmaterial stammt zum größten Teil aus der ›Sammlung Schaller‹. Detlef Schaller, Herausgeber der Fachzeitschrift ›Filmecho / filmwoche‹, hat in jahrelanger, liebevoller Sammlertätigkeit eine Kollektion von Postkarten mit Wiesbaden-Motiven zusammengetragen, die einmalig sein dürfte. Den Text verfasste Hans Dieter Schreeb, der seinen Wiesbadener Mitbürgern vor allem wegen seines Romans ›Hotel Petersburger Hof‹ ans Herz gewachsen ist. Wiesbaden damals Wiesbaden war zwischen 1870 und 1914 der Kurort des Kontinents, übertraf in seiner Bedeutung Baden-Baden, Karlsbad oder Aix les Baines, war mondäner als Nizza oder Monte Carlo. Es gab hier Hotels und Pensionen aller Kategorien, die Stadt lebte von und für die Fremden. Das Hotel und das Badhaus – vor allem ›die Kur‹ – waren eigene Lebensformen mit sehr eigenen Riten. In den Details sind sie uns fremd geworden; in den Texten des Buches werden sie wieder lebendig. Der Bildband stellt in Bild und Text Schau- und Rückseite des Wiesbadener Kur-, Hotel und Badelebens dieser Epoche dar. Man sieht die Fassaden, Empfangsräume, Suiten, Ballsäle, die marmorverkleideten Badezimmer und vergoldeten Treppenaufgänge der Grandhotels, liest die Speisekarten von Galadiners. Man sieht Bilder der damals (und zum Teil noch heute) berühmten Gäste: Etwa ›I.M. die Kaiserin bei der Abfahrt vom Hotel Rose‹ oder die Angehörigen des europäischen Hochadels. Man sieht Fotos großer Künstler – Sänger, Dirigenten, Komponisten von Weltrang, von wichtigen Politikern und Geldmagnaten. Mit Personallisten und in kurz gefassten Biographien wird man aber auch mit ›dienstbaren Geistern‹ vertraut gemacht – angefangen von den Badmamsellen, den Zimmermädchen, Hausdamen bis hin zu den Portiers mit ihren weißen Handschuhen, den Hoteldienern, die sich ihre Stellen kaufen und ausschließlich von Trinkgeldern leben mussten, bis hin zur Creme des Personals, den gravitätischen Badeärzten und geschmeidigen Hoteldirektoren. Besitzer der ›Privathotels‹ waren oft ehemalige Oberkellner oder gewesene Portiers; die großen Hotels der Stadt gehörten teils Aktiengesellschaften, teils Kommanditgesellschaften.
Longseller: Der ›Bader von Mainz‹ in zwölfter Auflage
›Der Bader von Mainz‹ - eine Geschichte vom Leben und der Liebe im Mainz des 14. Jahrhunderts – ist 1988 zum ersten Mal erschienen, und zwar als Hardcover bei Ullstein. Seitdem war der Roman ständig in den Buchhandlungen präsent. Mittlerweile ist das Buch in mehreren gebundenen Ausgaben herausgekommen; die zwölfte Taschenbuch- Auflage erschien im Herbst 2006, ebenfalls im Ullstein Verlag. (ISBN 3-548-22783-X; Preis 8.95 Euro).
Buch des Monats
›Der Bader von Mainz‹ war im September 2002 ›Buch des Monats‹ bei hessen-web.de. Hier ist der Roman in guter Gesellschaft, unter anderem mit Patricia Highsmith (›Der talentierte Mr. Ripley‹), Frank McCourt (›Die Asche meiner Mutter‹), Bernhard Schlink (›Der Vorleser), John Irving (›Gottes Werk und Teufels Beitrag‹), Thomas Harris (›Hannibal‹), Danielle Steel (›Der Kuss‹), Sándor Márai (›Die Glut‹), Nick Hornby
(›Fever Pitch‹) und Rafik Schami (›Sieben Doppelgänger‹).
Der Bader von Mainz und seine Gassen
In Mainz finden seit 2001 unter dem Titel >Der Bader von Mainz< Führungen im Rahmen der >Kulturspaziergänge in Mainz< statt. Diese Führungen werden von der www.info-mainz.de.
Lesungen auf offener Straße ...
Der ›Bader von Mainz‹ ist in Mainz so populär, dass dort bei Straßenfesten aus dem Roman vorgelesen wird – nur so ... zur allgemeinen Freude.
... und auf der Bühne
Neben den üblichen Lesungen des Autors gab es in Hamburg eine ungewöhnliche Darbietung: Die Schauspieler Dieter Laser und Mareike Carrière boten mit drei weiteren Kollegen in einer Badeanstalt eine szenische Darstellung des ›Baders von Mainz‹. Mit dieser Urlesung wollte das ›Hamburger Sprechwerk‹ erkunden, wie sich ›Der Bader von Mainz‹ für eine Aufführung in einem großen Freilichttheater eignet.
Primadonna seit Mai 2007 als Taschenbuch
Verlagsankündigung des List-Verlags: »Eine begabte junge Frau muss sich behaupten.« Und als Kurztext: » Baden-Baden, Primadonna1Mitte des 19. Jahrhunderts. Der märchenhafte Aufstieg der jungen Sängerin Carlotta Vogt zur Primadonna allerersten Ranges wird begleitet von einer pikanten Dreiecksgeschichte: Carlotta liebt Turgenjew, den Liebhaber ihrer Gesangslehrerin.«
Was die Wissenschaft über den ›Bader von Mainz‹ zu sagen hat
„Dies ist also der Tag, den der Bader Matthes so herbeigewünscht hat…Heute wird man ihm seine Braut bringen, das Röschen aus Nierstein.“ Mit diesen Sätzen beginnt der historische Roman „Der Bader von Mainz“, welcher 1988 von Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb veröffentlicht wurde. Seitdem hat sich im Bereich der Mittelalter-Romane einiges verändert. Nachdem damals der Erfolgsweg dieser Gattung begann - man denke dabei vor allem an Umberto Ecos „Der Name der Rose“ - ist mittlerweile ein regelrechter Aufschwung in dem Bereich zu verzeichnen. Dennoch gibt es heute nur wenige wissenschaftliche Abhandlungen über dieses Thema. Viele dieser wissenschaftlichen Arbeiten stammen ebenfalls aus den 1980ern und beschäftigen sich vor allem mit bestimmten Romanen (z.B. „Der Name der Rose“) oder einem ausgewählten Themenbereich (bsp. „Tristan und Isolde“). Zur aktuellen Forschungslage ist hingegen kaum Material zu finden, obwohl die Masse der Bücher, welche alljährlich erscheinen und deren teils großer Erfolg, auf ein breiteres Interesse der Wissenschaft schließen lassen könnte.
Hartmut Boger zum Wiesbadener Kulturpreis
Ich habe heute die Ehre, die Laudatio auf unseren Kulturpreisträger Hans Dieter Schreeb zu halten.
Als er mich vor Wochen fragte, ob ich diese Rolle übernehmen wolle, war das „Ja“ für mich eine Selbstverständlichkeit. Schließlich haben wir gemeinsam drei seiner Romane in der Stadtbibliothek und in der Villa Clementine vorgestellt. Wir sind sogar zusammen im Kurhaus aufgetreten. Mit „Hinter den Mauern von Peking“ waren wir richtiggehend auf Tour, waren im Historischen Museum in Frankfurt und in der Kurfürstlichen Burg in Eltville. Unser Auftritt im Wiesbadener China-Restaurant „Peking“, das von der vhs-Dozentin für chinesische Küche Xu Bing geleitet wurde, bleibt in besonders angenehmer Erinnerung.
Von daher glaubte ich also, unseren Preisträger und sein Werk gut zu kennen. Erst im Lauf der Vorbereitungen auf den heutigen Abend wurde mir deutlich, wie umfangreich und vielfältig sich das Schreebsche Gesamtwerk darstellt.
Außer in der Lyrik hat er in allen aktuellen literarischen Genres veröffentlicht: Theaterstücke, Drehbücher für Fernsehspiele, Tatort-Folgen und für ganze Fernsehserien, Hörspiele, Jugendbücher, sechs Romane (zwei davon mit seinem Co-Autor Hans Georg Thiemt). Ein weiterer Roman ist in Vorbereitung, ebenso ein dokumentarisches Buch über Wiesbaden unter dem Titel „Kaiser Zeit“. Sein Hörbuch „Lilo Kaminski“ ist soeben erschienen.
Ich bitte um Verständnis, dass ich mich in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit auf die Würdigung des Schriftstellers als Romanautor beschränke.
Entgegen den komplexen Erzählformen manches zeitgenössischen Romans habe ich mich für ein herkömmliches Verfahren entschieden, das auch unser Preisträger überaus erfolgreich in seinen Romanen einsetzt, nämlich: mit dem Anfang zu beginnen und mit dem Ende aufzuhören.
Hans Dieter Schreeb wurde 1938 in Wiesbaden geboren als Sohn der Elisabeth Schreeb, geb. Sander aus Paderborn, und des Alfred Schreeb aus Wiesbaden.
Pressestimmen zu Lilo Kaminiski
Mit Lilo Kaminski ins Gespräch zu kommen, ist nicht schwer. Sie redet wie ein Buch. Dem Herrn, dem sie Mitte der siebziger Jahre während der Bayreuther Festspiele im Restaurant begegnet, erzählt sie ihr Leben. Der Part ihres Gegenübers bleibt aufs Zuhören beschränkt. Hin und wieder murmelt er einige Höflichkeitsfloskeln. Er scheint sich zu wundern über diese Frau. Dem Sog der Erzählung kann er sich nicht entziehen. Lilo Kaminski stammt wie ihr Schöpfer, der Wiesbadener Autor Hans Dieter Schreeb, aus dem Rheingau. Das heimische Rüdesheim verlässt sie im kalten Februar 1941, als sie ihrem Mann, dem SS-Arzt Herbert Kaminski, ins Generalgouvernement folgt. Dort hat sich der NS-Propagandist der ersten Stunde in einem Kurort in der Nähe von Lublin gleich drei Sanatorien unter den Nagel gerissen. Die naive Lilo, die sich auf der Fahrt nach Lublin in einen Geschäftsmann verliebt, begreift erst nach und nach die mörderische Realität in dem von den Deutschen beherrschten Teil Polens. Und so ganz genau will sie eigentlich nicht wissen, was ihr Mann meint, wenn er Andeutungen macht, dass mit den Juden bald endgültig aufgeräumt werde. Sie erzählt von den Gräueln, deren Zeuge sie wurde, wie von einem bösen Traum, gegen den man nichts machen kann. Hans Dieter Schreeb ist ein vielseitiger und produktiver Autor, sattelfest in den unterschiedlichsten Genres. Er hat hessische Mundartstücke und ›Tatort‹-Krimis geschrieben, Vorabendserien und historische Romane. Mit ›Lilo Kaminski‹widmet er sich zum ersten Mal dem Hörbuch als Primärmedium. Die Kaminski gibt es nur auf CD. Drei Stunden muss man sich Zeit nehmen für die Geschichte, für Lilos monologische Lebensbeichte, in die sparsam als Rückblenden Hörspiel-Szenen einmontiert sind. Die simple Dramaturgie lässt die Leistungen der Sprecher glänzen. Der erzählenden Lilo gibt Karen Böhne die Stimme. Wer sie nur als Gefängnisdirektorin aus der RTL-Serie ›Hinter Gittern‹kennt, mag überrascht sein, wie souverän sie die Textmasse unter Spannung hält. Die junge Lilo wird von der Burg-Schauspielerin Nicola Kirsch gesprochen, ihre Freundin Hanny von Katy Karrenbauer, der Knast-Lesbe aus der RTL-Serie. In den Männerrollen sind Gedeon Burkhard und Sylvester Groth mit von der Partie. Man kann an dieser Besetzung ablesen, dass Schreeb auch ein vielfältig vernetzter Organisator ist. Mit seiner Stoffwahl beweist er Gespür für kommende Themen.
Ich, Christian Hahn
Fernseh-Serie, vierzehn Folgen, Südwestfunk
Die Geschichte eines verliebten Jungen in der wild- und rheingräflichen Grafschaft Grehweiler, einer Comtesse und ihres verschwendungssüchtigen Vaters, des Herr Grafen, und alles im Jahre 1760, als der Siebenjährige Krieg gerade vier Jahre alt ist. Geschildert werden außerdem korrupte Hofbeamte, verlotterte Schulmeister und spitzfindige Pfarrer. Der Frankfurter Geldwechsler Rothschild spielt auch mit. Es wird eine bunte, abenteuerliche Welt geschildert, voll von komischen und grotesken Ereignissen. Eine Geschichte mit historischer Wahrheit – angeregt von Friedrich Christian Laukhard.
Auch Hörfunk-Serie und Ullstein-Taschenbuch Nr. 20523
Leseprobe:
Christian Hahn stand seinem allergnädigsten Grafen das erste Mal auf dem Grehweiler Markt von 1760 Aug' in Aug' gegenüber.
Die Begegnung kam so unerwartet, dass Christian, ein Bursche von zwölf und damals Ziegelstreicher in der gräflichen Ziegelei, Mund und Nase aufsperrte, wie es ganz treffend von solchen Vorkommnissen heißt. Der Graf machte Eindruck auf den Jungen: Er war in graue Seide gekleidet, sein Gesicht weiß gepudert wie bei einem Tragöden, der Mund glänzte unnatürlich rot - das war damals die Mode, nicht eine Torheit des Grafen -, und seine Haltung drückte Herablassung aus und eine Spur von Verwunderung, dass so wenige Menschen so viel Krach zu schlagen vermochten.
Der Markt war nämlich nicht nur Handel, er war auch ein gewaltiges lärmiges Spektakel. In die Musik einer Tanzkapelle mischten sich das Gejohle der Schaulustigen, das Geschrei und die Trompeten der Anpreiser; Betrunkene grölten. Wein und Bier und Branntwein lief die Kehlen hinunter, machte die Menschen sich selbst fremd. In dieser Stimmung vergaß manch einer alle Sitten und bedrängte das Frauenzimmer, das er schon lange ins Auge gefasst hatte, oder fand sein Glück. Auch dem Christian schlug auf dem Grehweiler Markt das Herz zum erstenmal bis zum Hals.
Meine älteste Freundin
Ich liebe Lesungen. Ich weiß, es gibt Autoren, die über Lesungen und Lesereisen stöhnen, andere erzählen davon kleine pikante Geschichten; ich liebe sie schlicht und einfach, die Lesungen. Ich habe lange für Funk und Fernsehen geschrieben, da schreibt man für seinen Redakteur und seine Verwandtschaft, und beide sind nicht überschwänglich begeistert, wenn man ein Manuskript abliefert oder wenn eine Sendung, die man »gemacht« hat, endlich läuft. So ist das Leben.
Kurz und gut, ich liebe es, Publikum vor mir zu haben. Am besten bin ich, wenn mehr Interessierte kommen, als der Veranstalter erwartet hat. Wenn zusätzliche Stühle in den Raum getragen werden, steigt der Adrenalinspiegel und der Humor auch. Wenn weniger kommen, macht's mir auch nichts mehr aus. Es ist angenehm, wie die Veranstalter die Schuld bei sich oder dem Wetter oder der Konkurrenz suchen, nie beim Autor. Eine alte Schauspielerin, die vor Lampenfieber kaum auftreten konnte, hat mir einmal gesagt: »Ich hasse das Publikum. In der Jugend weiß man nicht, wie es reagieren wird. Im Alter weiß man, wie es reagieren kann ... « Ich für meinen Teil musste niemals die Bestie Publikum zähmen. Ich habe nie etwas Irritierendes erlebt als die beiden Blinden in der ersten Reihe, die reglos dasaßen und sich ihre Blindenstöcke stützten, und als sie am Ende mit den Stöcken Beifall stießen, war mir, als hätte ich einen Orden bekommen.
Soweit meine Lebensgeschichte, zur Einstimmung gewissermaßen. Nun der konkrete Fall. Ich hatte vor zwei Jahren eine Lesung im Rheinland, fast schon an der holländischen Grenze. Ich erinnere mich, dass mir der Taxifahrer, als er mich vom Bahnhof zum Hotel brachte, ein Haus zeigte und sagte: Hier! Jetzt kommen wir gleich an dem Haus vorbei, wo Goebbels geboren wurde. Ich höre noch den geheimen Stolz in seiner Stimme, als er das sagte. Natürlich sind die Nazigrößen alle mal Lokalhelden gewesen, aber ich hatte nicht geglaubt, dass sie es immer noch sein könnten. Übrigens machte das Haus, in dem er geboren worden war, der Reichspropagandaminister, nicht viel her; wenigstens nicht beim Vorbeifahren.
Lilo Kaminski
Ein Hörbuch von Hans Dieter Schreeb
Dieses Hörbuch erzählt eine Liebesgeschichte in einem bizarren Land und zu einer erschreckend bösartigen Zeit. Es erzählt von der Liebe einer jungen verheirateten Frau zu einem Mann, den sie kaum kennt und von dem sie selbst dann wenig erfährt, als sie mit ihm zusammen ist.
Die Geschichte spielt im ›Generalgouvernement‹, einem ›Nebenland‹ des Deutschen Reiches, 1939 entstanden, noch vor Kriegsende wieder versunken und großenteils vergessen. Die meisten heute lebenden Deutschen haben nie davon gehört, und selbst wenn, haben sie nur eine undeutliche Vorstellung davon. Auch in der Literatur taucht das ›Generalgouvernement‹ kaum auf, sieht man von einigen wissenschaftlichen Studien ab.
Dabei war dies das Land des Todes – Millionen Menschen wurden hier ermordet. Selbst im Alltag herrschte im Generalgouvernement der nackte Terror, das kalte Grauen.
Aber sogar hier konnte man sich sein Leben einrichten, konnte feiern, Karriere machen, reich werden – und lieben.
Der Inhalt
Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt: Einmal von Lieselotte Kaminski, 1976 eine Frau ›in den besten Jahren‹ und offenbar alleinstehend, und einmal von der jungen Lilo. Als sie 1941 ins ›Generalgouvernement‹ kommt, ist sie vierundzwanzig, blond, lebenshungrig und unerfahren. Wenige Monate später ist sie ein anderer Mensch, geprägt von dem, was sie erlebt hat – und von ihrer Liebe zu Rolf Nagel, dem ›anderen Mann‹.
Das Wichtigste das ich je gemacht habe: Lilo Kaminski
Anfang Dezember 2005 erschien bei ›wortstark‹ das Hörbuch ›LILO KAMINSKI‹ von Hans Dieter Schreeb. ›wortstark‹ ist das neue Hörbuch- und Literatur-Label von Deutschlands ältestem Bühnen- und Medienverlag – von Felix Bloch Erben, Berlin. Nach der Startproduktion Gerhart Hauptmanns ›Bahnwärter Thiel‹, gelesen von Mario Adorf, ist ›Lilo Kaminski‹ das neue Highlight im ›wortstark‹-Programm. Und für den Autor Hans Dieter Schreeb ist ›Lilo Kaminski‹ »das Wichtigste, das ich je gemacht habe«.
LiloKaminski02
»Mein Hörbuch erzählt eine Liebesgeschichte in einem bizarren Land und zu einer erschreckend bösartigen Zeit. Es erzählt von der Liebe einer jungen verheirateten Frau zu einem Mann, den sie kaum kennt und von dem sie selbst dann wenig erfährt, als sie mit ihm zusammen ist«, beschreibt der Schriftsteller, Drehbuch-, Theater- und Hörspielautor Hans Dieter Schreeb sein neues Werk. »Die Geschichte spielt im Generalgouvernement, einem ›Nebenland‹ des Deutschen Reiches, 1939 entstanden, noch vor Kriegsende wieder versunken und großenteils vergessen. Die meisten heute lebenden Deutschen haben wahrscheinlich nie davon gehört, und selbst wenn, haben sie nur eine undeutliche Vorstellung davon. Auch in der Literatur taucht das Generalgouvernement kaum auf, sieht man von einigen wissenschaftlichen Studien ab. Dabei herrschte in diesem Land und selbst im Alltag des Generalgouvernements damals das kalte Grauen – unzählige Menschen fanden den Tod«, so Schreeb, »aber sogar hier konnte man sich sein Leben einrichten, konnte feiern, Karriere machen, reich werden – und lieben.«
Hans Dieter Schreeb arbeitet seit 1963 als freier Autor. In langer Zusammenarbeit mit seinem Partner Hans Georg Thiemt entstanden viele populäre Fernsehspiele und Serien (›Tatort‹ u. a.) und zahlreiche Hörfunkserien. Schreeb schrieb außerdem die Romane ›Hotel Petersburger Hof‹, ›Hinter den Mauern von Peking‹, ›Primadonna‹, ›Feuerblumen – Das Geheimnis des Caspar Hauser‹ sowie ›Der Bader von Mainz‹ (12 Auflagen!). Der Schriftsteller wurde 2005 mit dem Kulturpreis seiner Heimatstadt, der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet.
Kulturpreis der Stadt Wiesbaden an Autor Schreeb
(red) WIESBADEN Der Wiesbadener Schriftsteller, Drehbuch-,Theater- und Hörspielautor Hans Dieter Schreeb erhält in diesem Jahr den Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden. („Preis zur Förderung des kulturellen Lebens“). Dies beschloss die Jury unter Vorsitz des Kulturdezernenten Wolfgang Herber. Neben dem Kulturdezernenten gehörten Rose-Lore Scholz (CDU), Olaf Bayer (Grüne), Helmut Nehrbaß (SPD), Michael Schlempp (FDP) sowie der Leiter des Kulturamtes, Arno Fischer, der Jury an. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. „Hans Dieter Schreeb zählt seit vielen Jahren zu den versiertesten Schriftstellern in der Region. Er hat es verstanden, in seinem literarischen Œuvre spannende Erzählungen mit Bezügen zu seiner Heimatstadt Wiesbaden zu verbinden“, betont Stadtrat Herber und führt weiter aus: „Ich freue mich besonders darüber, dass nach vielen Jahren wieder einmal ein Literat mit dem Kulturpreis ausgezeichnet wird. Dies unterstreicht auch die positiven Entwicklungen in dieser Sparte, die insbesondere durch die Gründung des Literaturhauses eingeleitet wurden“.
Wiesbadener Kurier
Wiesbadener Tagblatt,
Samstag, 24. September 2005