15. November 2021
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Gallissas, der international bedeutende Berliner Theaterverlag, hat auf seine Webseite einen Podcast von Hans Dieter Schreeb und Jens Ochmann gestellt. Thema: Starke Berlinerinnen. Diese Podcast' sind nun auch von dieser Website abzurufen.  Siehe oben auf dieser Seite: Berlinerinnen - Porträts von Hans Dieter Schreeb.

 

Im Vorspann jedes Porträts heißt es: »Berlinerinnen prägten die Stadt und schrieben Geschichte. Und sie tun es immer noch. Dieser Podcast berichtet von berühmten und von bemerkenswerten Frauen. Auch von lebenden! Sie erfahren Wichtiges und Interessantes über die Person, um die es geht, aber auch Einiges und Typisches über die Zeit, in der sie wirkte beziehungsweise in der sie wirkt.«Bislang sind elf Gespräche abzurufen. Und zwar über Marlene Dietrich, Lilli Palmer, Leni Riefenstahl, Meli Beese, Gabriele Tergit, Louise Schröder, Henriette Lustig, Rosa Luxemburg, Königin Luise, über Seyran Ateş und Margot Friedländer. Außerdem berichtet Hans Dieter Schreeb hier über die Entstehung von vier seiner Libretti zu Musicals und führt ein langes (zweiteiliges) Gespräch mit Christoph Weyers, Mitinhaber und Creative Director von Gallissas, über seine Arbeit als Autor für Fernsehen, Bühne und Buchverlage.

20. Oktober 2021

Die Welturaufführung des Musicals ›Zeppelin‹ am 16. Oktober 2021 im Festspielhaus Füssen wurde zu einem Triumph für Ralph Siegel, von dem Musik und Songs des Musicals stammen, und zu einem beachtlichen Erfolg für Hans Dieter Schreeb, der das Textbuch geschrieben hat. Die Schwäbische Zeitung nannte das Textbuch zum Beispiel ›gewaltig.‹Der Bayerische Rundfunk berichtete besonders ausführlich über die Premiere.An einer Stelle wurde gesagt: »Das war das Wunder an dieser Uraufführung im Füssener Festspielhaus: Es war keine Minute langweilig. Ralph Siegel und sein Autor Hans Dieter Schreeb erzählten so viele Geschichten durch- und übereinander, dass Aufmerksamkeit gefragt war – die dann allerdings auch immer wieder belohnt wurde. Wer kennt sich schon so genau aus mit dem Leben des Grafen Zeppelin, der sein Vermögen einsetzte für den Bau von Luftschiffen und dabei immer wieder Rückschläge einstecken musste? Und wer schaute nicht gebannt der fiktiven Reisegesellschaft zu, die auf der letzten Fahrt der ›Hindenburg‹ ihre Ehekrisen, ihre Lebenslügen, ihre Träume, ihre Ängste, ihre Hoffnungen vorführt? Das war bis zum abschließenden Gefühlssturm über New Jersey berührend, fesselnd und keineswegs seicht.«WDR4 urteilte: »Zeppelin präsentiert ein Stück deutsche Geschichte mit hervorragenden Darstellern [...] emotional, amüsant, ebenso tragisch, nachdenklich wie aufwühlend. Eine phänomenale Inszenierung, durchdacht bis ins letzte Detail.«Die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb: »Eine aufregende Musical-Reise mit Tiefgang« und der Münchner Merkur kam zum Schluss: »Der ›Titan der deutschen Musik‹ [...] hat es geschafft, ein Musical über ein Stück deutsche Geschichte zu komponieren, das anrührend ist, das Romantik und Politik brillant verknüpft und das bei den Zuhörern noch lange nachhallt.«

 

 

 

18. Oktober 2021

In einem Beitrag für das Programmheft stellte Hans Dieter Schreeb dar, wie die Zusammenarbeit zwischen Komponist Ralph Siegel und ihm begann:»Ich werde nie vergessen, wie Ralph Siegel und ich zum ersten Mal über das Musical ›Zeppelin‹ sprachen. Aus praktischen Gründen geschah das über Skyp, er in München, ich in Berlin. Und am Ende eines langen Gesprächs sagte er: ›Wissen Sie was, Sie haben so ein freundliches Lächeln – probieren wir es miteinander.‹Nun habe ich in meinem langen Autorenleben mit vielen Redakteuren, Produzenten, Regisseuren und Verlegern zusammengearbeitet, auch mit Komponisten und Arrangeuren, aber nie mit jemanden, der mich wegen meines freundlichen Wesens engagierte.Was soll man sagen? Alles geschieht irgendwann einmal zum ersten Mal. Und hat bis heute gehalten.Ralph Siegel und ich haben über Jahre an dem Stoff gearbeitet. Der Text verlangt es und er verdient es. Der Untergang des Luftschiffes LZ 129 ›Hindenburg‹ in Lakehurst ist eine der großen Katastrophen der Menschheit. Lakehurst selbst, ein ziemlich öder Navy-Landeplatz und Endpunkt jeder Amerikafahrt der Zeppeline, lag und liegt rund hundert Kilometer südlich von New York.Der 6. Mai 1937 und die Explosion von Lakehurst haben sich ins Gedächtnis der Menschheit eingegraben. Darüber sind Bücher geschrieben und Filme gedreht worden; das Unglück selbst ist von Wochenschau-Reportern gefilmt worden. Und zwar jede der schrecklichen dreißig Sekunden.35 der 97 Menschen an Bord und ein Mitglied der Bodenmannschaft kamen ums Leben. Es war ein schieres Wunder, dass es bei diesem Inferno Überlebende gab.Und damit stellte sich und stellt sich die philosophische Frage: Warum er? Nicht sie? Warum sie? Nicht er?! Ralph Siegel hat dazu den wunderbaren, tief ergreifenden Song geschrieben: ›Wo führt der Weg uns hin?‹Wie gesagt, die Katastrophe von Lakehurst wurde oft beschrieben und oft dargestellt. Sie war allerdings noch nie Grundlage eines Musicals. Dabei verlangt der Stoff bei seiner Überfülle an Gefühl und innerer und äußerer Dramatik geradezu nach Musik: Ralph Siegel war der Erste, der das erkannte.Unser Musical erzählt aber nicht nur von der letzten Fahrt der ›Hindenburg‹ und den Schicksalen der (teils fiktiven, teils realen) Menschen an Bord. Es erzählt auch das Schicksal der beiden Männer, die diese Fahrt erst möglich gemacht haben: das Schicksal des Grafen Ferdinand Zeppelin und seines Mitarbeiters, Freundes und Nachfolgers Hugo Eckener.Das Musical beginnt am zehnten Geburtstag des Grafen Zeppelin, im Jahre 1848, mitten in der ersten Revolution, die Deutschland je erlebte, und endet 1937, mithin kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, der die ganze Welt um- und umwendete.Das macht Szenen von ungewöhnlicher Wucht und Dramatik möglich. Ralph Siegel und ich waren uns aber von Anfang an einig, wichtiger als Geschichte, und sei es Weltgeschichte, vorzuführen, war für uns, von Liebe zu sprechen und zu singen. Ohne Liebe und noch einmal Liebe wäre nichts von dem geschehen, was wir dem Zuschauer bieten.Liebe ist der Geschichte nicht von uns übergestülpt worden; sie ist die Wahrheit dieses Stücks, tief in seine Gene eingegraben.«

16. Oktober 2021
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Unmittelbar vor der mehrmals verschobenen Premiere des Musicals 'Zeppelin' im Festspielhaus Füssen: Schöpfer und Komponist Ralph Siegel, seine Frau Laura und der Autor des Texbuches, Hans Dieter Schreeb, zusammen mit dem Ehrengast des Abends, dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. (Bild: dpa)

 

15. September 2021

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 Ralph Siegel (rechts im Bild) und Hans Dieter Schreeb .KulturLeben„ZEPPELIN – Das Musical“Eine Vision wird Realität

Die Welturaufführung von Ralph Siegels „Zeppelin“ wurde aufgrund der Coronapandemie mehrfach verschoben und findet nun – nach insgesamt fünf Jahren Vorbereitungszeit – am 16. Oktober 2021 im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen statt.

Ralph Siegel hatte einen Traum und die Idee: Ein Musical zu komponieren über den Pionier der Luftschifffahrt, den berühmten Grafen Zeppelin, zum einen und zum anderen über den letzten Flug der „Hindenburg“ und sein dramatisches Ende. Der Geschichte des visionären Konstrukteurs Graf Zeppelin, sein unbeirrbarer Glauben an die Technik, wird in einer parallelen Handlung der letzte Flug der „Hindenburg“ gegenübergestellt. Somit spannt das neue Musical „Zeppelin“ von Ralph Siegel und Hans Dieter Schreeb einen beeindruckenden Bogen vom Beginn bis zum Ende einer Ära. Der Absturz des Luftschiffes LZ 129 „Die Hindenburg“ gilt als einer der tiefgreifendsten Momente in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und hat sich in die Köpfe der Menschen weltweit eingebrannt.

Mit dem Berliner Buchautor Hans Dieter Schreeb fand Siegel einen kongenialen Historiker und Partner. Ralph Siegel selbst schrieb die Liedertexte und die teils dramatische, der Zeit angepasste Musik. Eine Mischung aus kritischem Geschichtsunterricht, bester Unterhaltung und emotionaler Lovestory.
Unter den rund fünfzig Darstellern auf der Bühne, befinden sich unter anderem Stars wie Patrick Stanke, Sandy Mölling, Josefine Kleverlaan, Holly Hylton, Hannes Staffler, Uwe Kröger, Kevin Tarte, Sigmar Solbach, Mathias Edenborn, Stefanie Gröning, Kristin Backes, Chris Brose, Alexander Kerbst, Stefanie Kock sowie Tim Wilhelm. „Die Idee, das Zeppelin-Musical zu schreiben, entstand, als ich eine Dokumentation über die Kriegsjahre im Fernsehen gesehen habe“, erinnert sich Siegel. „Da flogen Zeppeline über London und gleichzeitig sah ich im Geiste die vielen Zeppeline, die heute oft mit Werbung versehen über das Land fliegen. Ein Luftschiff dieser Größe zu bauen, fand ich schon immer faszinierend. Man muss sich vor Augen halten, dass die ‚Hindenburg‘, die ja nach dem Tod des Grafen von Zeppelin von Hugo Eckener weiterentwickelt wurde, 245 Meter lang war und einen Durchmesser von 40 Metern hatte. Die Lebensgeschichte des Grafen Ferdinand von Zeppelin ist mehr als spannend und ergreifend und reizte mich auch musikalisch sehr. Das war für mich eine einmalige Chance, andere Seiten meiner Kompositionswelt zu zeigen und ein großes historisches Musical zu schreiben. Es fühlt sich für mich ein bisschen wie bei Gershwin an, der ja im Grunde auch als eine Art Schlagerkomponist angefangen hat und später dann mit großem Erfolg ins ernstere Fach gewechselt ist.“

Das Musical „Zeppelin“ wird kein sogenanntes „Compilation-Musical“ sein, bei dem man wie bei „Mamma Mia“ oder „Ich war noch niemals in New York“ eine Story um schon bestehende Nummern baut. Auf keinen Fall sollte es gar eine Retrospektive auf das Wirken und Schaffen des erfolgreichsten Schlagerkomponisten Deutschlands werden. Es geht darum, historische Gegebenheiten in eine stimmige Story einzubauen. „Hier konnte ich mich von einer völlig neuen Seite zeigen“, betont Siegel, „so haben die Zuschauer Ralph Siegel noch nicht erlebt und sicher auch nicht erwartet.“

„Das Spannende bei Zeppelin ist ja, dass hier zwei zeitlich getrennte Handlungsstränge nebeneinander ablaufen“, so Siegel. „Der eine Strang dreht sich um das Leben und Wirken des Grafen Zeppelin, wohingegen der zweite Strang sich mit der Geschichte und dem Untergang der ‚Hindenburg‘ beschäftigt. In dieser Linie spielt auch die Nazi-Zeit mit dem extremen Rassismus und Judenhass eine Rolle. Ein ambitioniertes Musical wie ‚Zeppelin‘ zu schreiben, bedingt daher weit mehr inhaltliche Tiefe, eine neue nachhaltige Einstellung zu Beruf, Erfahrung und – bescheiden gesagt –ein über viele Jahre erworbenes Können. Szenenmusik zu schreiben, Texte und Story-Verläufe zu vertonen, Darstellern und dem Gesamtwerk ein passendes Soundbett zu verpassen, heißt oft Jahre daran zu feilen. Außerdem muss man sich immer auch auf die Darsteller und ihre Persönlichkeit einstellen und oft auch den Wünschen des Regisseurs und Choreografen folgen. Zeit darf hier keine Rolle spielen und wann oder wo das Musical aufgeführt wird, weiß am Ende oft nur der liebe Gott.“ Wo dieses Meisterwerk seinen Platz finden sollte, war in diesem Fall aber recht schnell klar. „Das Festspielhaus Neuschwanstein hat mich sofort begeistert, die außergewöhnliche Bühne, die Architektur, die einzigartige Lage und vor allem das Team um Theaterdirektor Benjamin Sahler“, schwärmt Ralph Siegel. Nun soll Siegels Vision Wirklichkeit werden.

Für die positive Entwicklung im Festspielhaus Neuschwanstein und dessen Selbstverständnis innerhalb der deutschen Veranstaltungshäuser ist diese Produktion ein weiterer Meilenstein. Die künstlerische Leitung und Regie wird Benjamin Sahler übernehmen. Der Theaterdirektor des Festspielhauses wurde für seine Inszenierung von „Ludwig² – Das Musical“ mit dem Musical1 Award als beliebtestes Musical ausgezeichnet. Ralph Siegel hat für die Umsetzung seiner Musical-Vision im Festspielhaus selbst die Rolle des Produzenten übernommen. „Für den Zeppelin habe ich alle Kraftreserven aufgebracht und mobilisiert, denn ein Musical dieser Größenordnung liegt eigentlich jenseits meiner finanziellen Möglichkeiten. Ich hafte also mit meinem Privatvermögen“, erläutert Siegel. „Darum helfe mir der liebe Gott, die Zuschauer und meine Bank. Aber Spaß beiseite. Mit dem Festspielhaus und dort vor allem auch mit dem Eigentümer Manfred Rietzler habe ich verlässliche Partner, die mich fantastisch unterstützen. Damit bin ich jetzt auch mehr als zuversichtlich: Der Zeppelin wird fliegen – und das werden wir jetzt hoffentlich endlich erleben.“

Wie sagte schon der berühmte Ferdinand Graf von Zeppelin: „Man muss nur wollen und daran glauben. Dann wird es gelingen.“ Mit „Zeppelin – Das Musical“ darf sich das Publikum dann auf eine Mischung aus bester Unterhaltung, zeitkritischem Blick auf die Historie und hoch emotionaler Dramatik freuen. „Zeppelin“ ist Melodram und Mysterium – dargeboten in beeindruckenden Bühnenbildern und aufwendigen Kostümen auf einer der größten Musicalbühnen Europas sowie mit einem herausragenden Cast von Musicaldarstellern.

1. September 2021
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 ›Der Bürgermeister‹ demnächst auf DVDDie komplette ZDF-Serie ›Der Bürgermeister‹, 1979 zum ersten Mal im ZDF-Programm, ist demnächst auf DVD zu haben.Vertreiber Pidax dazu: »Paradebayer Gustl Bayrhammer brilliert in dieser Serie als sympathischer Bürgermeister, an seiner Seite sind andere beliebte Volksschauspieler wie Toni Berger, Willi Harlander und Karl Obermayr zu sehen. Hörzu (15/ 1983) beschrieb die Reihe so: ›Die Serie beleuchtet in unterhaltsamer Form Probleme der Kommunalpolitik kleiner Städte und Gemeinden.‹«Hans Dieter Schreeb, zusammen mit Hans-Georg Thiemt, Mit-Erfinder und Mit-Autor der ZDF-Serie dazu: »Uns riefen ausgewachsene Bürgermeister an und wollten Rat haben in kommunalen Angelegenheiten.«

28. April 2021

Neu auf der Website: Zwei längere Texte von Hans Dieter Schreeb, zweimal Autobiografisches – ›Mein Kiez‹ und ›Meine guten Siebziger Jahre‹. Bitte klicken Sie den Button ›Biografisches‹ an.

5. Dezember 2020
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Zeppelin steigt

Das Jahr 2020 hätte so anders verlaufen sollen: Im Sommer hätte die Welturaufführung des Musicals ›Zeppelin‹ (Musik und Songs: Ralph Siegel, Libretto: Hans Dieter Schreeb) stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Welturaufführung auf Ende November 2020 verschoben, dann auf den Sommer 2021.

Unabhängig davon haben sowohl Ralph Siegel wie Hans Dieter Schreeb während des gesamten Jahres 2020 weitergearbeitet an der Musik wie am Buch des Stückes, von dem Ralph Siegel sagt, es sei sein Lebenswerk.

Neuer Premierentermin: Samstag, 16. Oktober 2021, im großartigen Festspielhaus Neuschwanstein (Füssen), einem der schönsten Musical-Theater Europas.

Karten sind online zu haben.

 

 

Geliebte AngelaNeuer Wiesbaden-Bildband

Detlef Schaller (›Kaiserzeit‹) bereitet zur Zeit einen weiteren ungewöhnlichen Wiesbaden - Bildband vor: ›Geliebte Angela‹. Grundlage ist die Sammlung Berling, mehrere hundert Postkarten aus den Jahren 1902 und 1903; Text: Hans Dieter Schreeb.

Die Berlings – Volmer, Signe und Angela Berling, alle drei Dänen und, was auch nicht unwichtig ist, Mitbesitzer der renommierten Zeitung Berlingske Tidende – sind reale Figuren. Man findet ihre Namen im Lexikon und sogar im Internet. Sie waren im Spätherbst 1902 und im Frühjahr und Sommer 1903 Kurgäste in Wiesbaden. In dieser Zeit haben sie sich gegenseitig die erwähnten zahlreichen Postkarten mit Wiesbaden-Motiven geschickt. In der Erzählung von Hans Dieter Schreeb werden sie nun wieder lebendig, in ihrem Handeln, mit ihren Gedanken, Wünschen und Hoffnungen. Beim Lesen wachsen sie einem ans Herz. Und gleichzeitig gewinnt man einen Einblick, wie sich damals das Leben (reicher) Menschen abspielte.

 

  Madame ZetkinMusical mit Texten von Hans Dieter Schreeb

Dieses außergewöhnliche Musical beschäftigt sich mit den Rechten von Frauen und Männern; mit dem Kampf um die Gleichberechtigung im 19. und 20. Jahrhundert und mit dem Mysterium Liebe.

Dabei stehen die Freundinnen und politischen Gefährtinnen Clara Zetkin und Rosa Luxemburg im Zentrum des Geschehens.

Ossip Zetkin, Claras Geliebter und Ehemann ohne Trauschein, stirbt in den Anfangsszenen an seiner unheilbaren Krankheit. Dennoch begleitet er Clara weiterhin − ihr ganzes Leben lang; widerspricht ihr, streitet mit ihr, liebt sie.

Rosa Luxemburg gilt heute als Symbolfigur der Freiheit und Gleichheit. Vielleicht, weil sie ihren Kampf um politische Gerechtigkeit mit ihrem Leben bezahlen musste. Clara Zetkin, nicht weniger mutig als sie, nicht weniger wichtig für die Emanzipation der Frauen und der Arbeiterschaft, ist dagegen in der Erinnerung verblasst. Sie wird auf ihre letzte Rede im Reichstag 1932 reduziert. Das Musical zeigt sie als aktive Frau und wahre Heldin.

 

 

In ArbeitRoman ›Äquatortaufe‹ wird fortgesetzt

Seit vielen Jahren wird auf dieser Website ein Roman mit dem Titel ›Äquatortaufe‹ angekündigt; immerhin hat Hans Dieter Schreeb mit dem Anfang der Geschichte verschiedene Lesungen bestritten.

In den letzten Monaten hat sich der Autor daran gemacht, das Buch weiterzuentwickeln und tatsächlich zu schreiben. Bis jetzt sind rund vierhundert der geplanten achthundert Seiten entstanden.

Der Roman handelt von deutschen Auswanderern, die sich kurz nach der Jahrhundertwende von 1900 im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul niederlassen. Man erfährt ihr Schicksal, aber auch aufregende brasilianische Politik und Wirklichkeit über ein halbes Jahrhundert. Die Geschichte endet 1954, wenn sich Präsident Getúlio Vargas – eine der handelnden Personen des Romans – im Präsidentenpalast von Rio de Janeiro erschießt.

12. November 2020
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Zeppelin, das Musical – Musik und Songs Ralph Siegel, Buch Hans Dieter Schreeb – hat am 26. November 2020 Premiere im Festspielhaus Füssen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits! Wie die Presse auf die erste Pressekonferenz reagierte, lesen Sie bitte auf der Seite Aktuelles: Lebenswerk!

15. Mai 2019

Die Freilichtbühne Hallenberg im Hochsauerland, 1946 auf dem Gelände eines stillgelegten Steinbruchs errichtet, hat sich fest im Kulturleben der Region etabliert und ein breites und treues Publikum an sich gebunden. Die Naturbühne hat rund 1400 Sitzplätze, die durch eine freitragende Überdachungsanlage gegen Sonne und Regen geschützt sind.Hier findet am Sonntag, 16. Juni 2019 um 15.30 Uhr, die Premiere von ›Kohlhiesels Töchter - Das Musical‹ statt. Bis zum 7. September 2019 wird das Musical insgesamt sechzehn Mal aufgeführt.  Das Stück entstand nach dem Bauernschwank von Hans Kräly und dem Stummfilm von Ernst Lubitsch, Buch Hans Dieter Schreeb, Liedtexte Michael Chadim, Musik Shay Cohen
Regie & Künstlerische Leitung Florian Hinxlage, Musikalische Leitung Stefan Wurz,
Choreographie / Vocal Coaching Jessica Krüger, Choreinstudierung Mareike Schäfer.Zum Stück sagt die Freilichtbühne Hallenberg: ›Kohlhiesels Töchter‹ ist eine turbulente Musical-Komödie, hinreißend komisch, mit deftigem Witz und toller Musik.Gastwirt Kohlhiesel hat zwei Töchter, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Liesl, seine Ältere, ist ein wahrer Hausdrachen; grob und raubeinig schmeißt sie das Geschäft. Ihre jüngere Schwester Gretel, liebenswürdig, charmant und naiv, ist vorwiegend mit ihren Verehrern beschäftigt. So könnte alles seinen Gang gehen, wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe: Die fesche Gretel darf erst heiraten – so hat es Mutter Kohlhiesel auf dem Sterbebett verfügt -, wenn die derbe Liesl unter der Haube ist. Ob es Gretels Verehrern gelingt, das Problem zu lösen? Jedenfalls sorgen sie mit ihren originellen bis verrückten Ideen prompt für reichlich Verwirrung.Erleben Sie den Komödien-Klassiker ›Kohlhiesels Töchter‹ kurzweilig und spritzig inszeniert in einer neuen Musical-Fassung als Uraufführung auf der Freilichtbühne Hallenberg!


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