Vergangen, verweht

Aktuelle Infos

Der Verlag Hase und Köhler, Mainz, brachte 1973 das Fachbuch ›Fernsehen in Deutschland – Macht und Ohnmacht der Autoren‹ heraus. Darin wurden die beiden Partner des Autorenduos Thiemt/Schreeb, eins der erfolgreichsten von ARD und ZDF, so charakterisiert:

HANS-GEORG THIEMT, 49 Jahre. Bürgerliches Elternhaus. Mit 17 Jahren Kamera-Assistent bei der TOBIS und sofort im Krieg als Assistent einer Kriegsbericht-Abteilung. Dann, aus taktischen Gründen freiwillig als Kriegsberichter zur Waffen-SS. Drei Jahre englische Kriegsgefangenschaft mit 2 Semestern Studium in Cambridge. Bei der DEFA Assistent von Wolfgang Staudte. Dann eigene Kurzfilme in der Bundesrepublik fiirs Kino. Werbefilme: U.a. Grand Prix in Cannes. Autor und Regisseur im Fernsehen. Seit 10 Jahren Zusammenarbeit mit H. D. Schreeb.

HANS DIETER SCHREEB, 32 Jahre. Aus einem bürgerlichen Elternhaus in Württemberg. Vaterlos aufgewachsen. Zeitungsvolontär und Lokalredakteur in Ingelheim. 4 Jahre Redakteur im Werbefernsehen des Südwestfunks. Nach eigenen Versuchen Zusammenarbeit mit H. G. Thiemt. Mitglied der SPD, ›linksliberal‹. Ist belesen und vielseitig interessiert.

Alles richtig, bis auf Alter und Herkunft von Hans Dieter Schreeb. Er wurde in Wiesbaden geboren und hat hier auch den größten Teil seines Lebens verbracht. In anderen Nachschlagewerken wurde als sein Geburtsort auch mal Paderborn und in einem Fall Beirut angegeben. Insofern … Was das Alter betrifft: Beim Erscheinen des Buches war HDS mindestens 34, wahrscheinlich aber 35 Jahre alt. Die Zusammenarbeit mit Hans-Georg Thiemt hielt bis zu dessen Tod im Jahr 1999 an. 

Das Bild wurde nun von Barbara Thiemt-Büsser, der Tochter von H.G. Thiemt, beim Ausräumen des Elternhauses gefunden. Zusammen mit anderen, die die Siebziger Jahre wieder aufleben lassen, einschließlich der damaligen Haarmode. 

Copyright Fotostudio Manfred Gerber, Idar-Oberstein

PS: Zu dem Punkt ›Vaterlos aufgewachsen‹ in der obigen Kurzbiografie lesen Sie bitte den Text ›Mein Vater‹ unter dem Button ›Biografisches‹ auf dieser Website.

Und zu der Angabe ›freiwillig zur Waffen-SS‹ in den Daten von H.G. Thiemt: Es ist richtig, dass nicht alle deutschen Kriegsberichter Mitglieder der Waffen-SS waren. Man konnte sich auch als Angehöriger der Wehrmacht oder anderer Einheiten der Streitkräfte bewerben; einen militärischen Rang musste man jedoch haben. Für seine Wochenschau-Aufnahmen wurde Thiemt zweimal mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

 

Drei neue DVD’s – Arbeiten von Thiemt/Schreeb

Pidax, der erfolgreiche vielseitige Film- und Hörspiel-Verlag, hat schon einige Serien des TV-Autorenduos Thiemt und Schreeb auf DVD herausgebracht. Anfang 2027 erscheinen bei Pidax drei weitere ungewöhnliche Arbeiten der beiden Autoren: Die Fahrt nach Schlangenbad, Der Herr Kottnik und Patienten gibt’s.

Alle drei auch Jahrzehnte nach ihrer Erstausstrahlung im ZDF erstaunlich jung und erstaunlich frisch.

Hans Dieter Schreeb dazu in einem Interview: »Ich bin wirklich froh, dass ich bei Pidax immer wieder bedacht werde. Die DVD’s geben meiner Fernsehzeit etwas Dauerhaftigkeit und Wahrheit. Sie beweisen: Unsere Arbeiten haben sich immer vom Allgemeinen abgehoben; mal hatten sie eine bessere Grundidee, mal einen besonderen Ton. Etwas anderes als der Durchschnitt waren sie jedenfalls immer. Mit den DVDs in der Hand kann ich das nicht nur behaupten, sondern auch belegen. Allerdings: Mittlerweile kann ich sowieso behaupten, was ich will; aus dieser Ära ist niemand mehr da, der mir widersprechen könnte.«

»Die Fahrt nach Schlangenbad« ist ein ungewöhnlicher Psychokrimi: Niemand wird ermordet; der einzige Tote stirbt eines natürlichen Todes. Und dennoch Spannung bis zur letzten Minute.

Die Geschichte spielt im Rheingau, in den harten Zeiten kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Der ehemalige Leutnant Richard Dewald hat Arbeit bei den französischen Besatzungstruppen gefunden und sich prompt in Schiebereien zwischen Franzosen und Deutschen verwickelt. Unter anderem hat er den Kaufmann Alfred Wittkowsky mit den Franzosen bekannt gemacht - weil er eine Liaison mit dessen Frau Alma hat. Als die Gaunerei auffliegt, verlässt er die Kaserne und findet Unterschlupf bei seinem ehemaligen Obersten von Blum. Blum, Besitzer eines Weingutes am Rhein, nimmt seinen früheren Adjutanten auf - aus Berechnung. Er soll Klaus, seinen Sohn und einzigen Erben, in die Spur bringen. Vater und Sohn verbindet kaum etwas. Entsprechend ist Klaus erst abwartend-vorsichtig. Doch dann schließt er sich mit fliegenden Fahnen dem neuen Bewohner des Gutes an. Bald verfolgt der alte Blum dieses Verhältnis mit Misstrauen.

Duell zu dritt

Fernseh-Klassiker ›Duell zu dritt‹ von HG Thiemt und Hans Dieter Schreeb nun bei PIDAXFilm

Im August 2024 brachte PIDAXFilm die komplette 13-teilige Gaunerserie ›Duell zu dritt‹ auf DVD heraus, eine ZDF-Produktion von 1970 – heute ein Klassiker. 

Mehr dazu auf dieser Website. Sehen Sie bitte nach unter Medien: Fernsehen.

 

Podcast "Berlinerinnen"

Während der Corona-Zeit – zu einer Zeit, als der Theater-Betrieb zum Erliegen gekommen war – entstand beim renommierten Berliner Theaterverlag Gallissas die Podcast-Reihe ›Berlinerinnen‹: Hier stellen Hans Dieter Schreeb und Jens Oschmann im Gespräch prominente Berlinerinnen vor – teils historischen Figuren, teil höchst lebendige Frauen. Die Podcast-Reihe, auf den Websites von Gallissas und Hans Dieter Schreeb abzurufen, fand von Anfang an zahlreiche Hörer. Und sie werden immer mehr! In diesem Jahr 2024 wurden sie so oft abgerufen wie nie zuvor. Das ist selbstverständlich auch das Verdienst der Hosting Plattform Podigee, die die Podcast-Reihe verwaltet – zusammen mit einigen Interviews von Hans Dieter Schreeb und Christoph Weyers, in denen HDS über sein Leben und seine Arbeit spricht. PS: Generell ist die Popularität von Podcasts in den letzten beiden Jahren sehr gestiegen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen hören derzeit rund 43 Prozent der Menschen Podcasts. Der Berliner RBB veranstaltete kürzlich in seinem Haus an der Masuren-Allee sogar eine ganze Podcast-Woche. Und noch ein PS: Hans Dieter Schreeb empfiehlt die Folge Königin Luise seiner Reihe ›Berlinerinnen‹. In die Heldin ist er geradezu verliebt.

Ein Lustspiel, das seinen Namen verdient

Die beiden Tageszeitungen Fränkische Nachrichten aus Tauberbischofsheim und die in Würzburg erscheinende Main Post brachten nach der Premiere des Musicals »Kohlhiesels Töchter« bei den Burgfestsielen Röttingen (Textbuch Hans Dieter Schreeb) sehr anerkennende Kritiken.

Die Fränkischen Nachrichten loben schon in der Überschrift: »Ensemble brilliert beim Bauernschwank ›Kohlhiesels Töchter‹ mit komödiantischen Höchstleistungen«. Die Zeitung nennt das Stück ein »Spritziges Musical mit Live-Musik«. 

Der Titel der Besprechung der Main Post lautet: ›Kohlhiesels wunderbar schräge Töchter‹ und der Text wird eingeleitet mit den Worten: »Zieht die Bezeichnung Musical? Oder Schwank mit Musik? Oder allein schon die Erinnerung an erfolgreiche Filme, die ihrerseits auf das Lustspiel ›Der Widerspenstigen Zähmung‹ von William Shakespeare zurückgreifen? Fakt ist: ›Kohlhiesels Töchter – Das Musical‹ nach Elementen aus dem Lustspiel von Hans Kräly und dem Stummfilm von Ernst Lubitsch, nun ergänzt mit Musik von Shay Cohen, bescherte den Frankenfestspielen in Röttingen am Premierenabend ein ›volles Haus‹ respektive einen vollen Burghof. Unter freiem Himmel kredenzten das siebenköpfige Schauspielerteam und die 17 Mitglieder des Extra-Ensembles – eine Besonderheit der Frankenfestspiele – dem Publikum leichtes Sommertheater … Klar, dass es bei dieser schrägen Mischung aus Klamotte, Gesang und Tanz in der Inszenierung von Dietmar Horcicka nicht auf sorgfältige psychologische Motivierung ankam, sondern auf wirkungsvolle Situationskomik, teils drastischen Wortwitz, auf Zotiges, schnelle Wechsel, turbulente Szenen … Das Lustspiel zeigte, dass es diese Bezeichnung verdient.«

Brünn und seine ›Theaterschule‹

Die Premiere des Musicals ›Heidi‹ (Musik und Songs Michael Schanze, Textbuch Hans Dieter Schreeb) im bemerkenswerten Stadttheater Brünn (Městské divadlo Brno) wurde zum erwarteten Erfolg – schließlich hatten die Zuschauer schon bei den Voraufführungen abwechselnd gelacht, geweint und geklatscht. Bei der Premiere dann Standing Ovations, auch für den Autor Hans Dieter Schreeb – auf Tschechisch: Hanse Dietera Schreeba. 

Die Presse hob in ihren Besprechungen vor allem die Tatsache hervor, dass die Kinderrollen von Kindern gespielt wurden – Heidi, Klara und der Geißen-Peter entsprachen dem Alter, den die Ur-Autorin Johanna Spyri den Kindern zugedacht hatte. Da zahlreiche Vorstellungen geplant sind – bis Mai sind alle ›Heidi‹-Aufführungen bereits ausgebucht –, sind alle Rollen gleich dreifach und jeweils glänzend besetzt. Das ist möglich, weil das Brünner Theater eine eigene ›Theaterschule‹ unterhält und entsprechend aus dem Vollen schöpfen kann. 

Meine Zukunft

Am 15. Dezember 2010 veröffentlichte des Wiesbadener Tagblatt unter dem Titel ›Meine Zukunft‹ folgende Kolumne seines ständigen Mitarbeiters Hans Dieter Schreeb: 

Meine Zukunft

Ich bin 72, mit kräftigen – teils westfälischen – Wurzeln; zwanzig Jahre Zukunft kann ich also mit Fug und Recht noch erwarten. Vorausgesetzt, ich kann die ständig steigenden Kosten von ›Apparate-Medizin‹ und überhaupt von Medizin aufbringen.

Das ZDF zeigte vor einiger Zeit eine ›Doku-Fiction‹ (teils erfundene Handlung, teils Tatsachen-Beschreibung), die just die zwanzig Jahre ins Visier nahm, über die ich mir hier Gedanken mache. Da wurden schlimme Zeiten vorausgesehen: Verarmte Rentner taten sich zusammen und überfielen Apotheken, um an Pillen und Tinkturen zu kommen. Da ich mir die Aufmärsche der Achtundsechziger Revolution seinerzeit vom Fenster des Berliner Cafés Kranzler aus angesehen habe, statt mit gerechter Empörung und erhobener Faust auf dem Kurfürstendamm mitzulaufen, werde ich wohl auch diesmal nicht dabei sein. Nun, auch solche Fälle von Versagen und Verblühen hatte das ZDF im Blick. Für verarmte Rentner ohne Elan waren Massenlager vorgesehen; mehr und mehr Senioren begingen Selbstmord oder vegetierten in Sterbekliniken ihrem Ende entgegen. Das ZDF ist nicht die einzige Institution, die Schlimmstes für die Zukunft befürchtet. Viele hochangesehene ›Think Tanks‹ verbreiten Voraussagen und was sie prophezeien, lässt einem denken: Na, hoffentlich muss ich das alles nicht mehr erleben! Kein Wasser zum Trinken und keine Luft mehr zum Atmen; die Autos nicht ›altengerecht‹ und von Benzin wollen wir erst gar nicht reden. Im besten Fall wird ein bisschen Solarstrom zugeteilt, damit man mit seinem Mini-E-Mobil wenigstens zum nächsten Einkaufcenter gelangen kann. Mecklenburg-Vorpommern ist dann endgültig verödet; da heulen nur noch die Wölfe. Jeder Einzelne wird mittels eingepflanzter Chips, Satelliten, versteckter Kameras und raffinierter Abhöranlagen permanent überwacht und gelenkt. Das Bargeld ist abgeschafft. Es wird nur noch mittels Kreditkarten bezahlt. Somit wird jede Ausgabe überwacht und jeder Schritt gelenkt. Nach den Studien bietet eine Stadt wie Berlin noch die größte Chance für ein menschengerechtes Dasein: Groß genug, dass man der Polizei und ihren willigen Helfern etwas aus dem Weg gehen kann und klein genug, damit man nicht im ›Häusermeer‹ untergeht.

Der Posse nächster Teil

Die Posse um die Bezeichnung des Kreuzberger Weins geht weiter. Der Wiesbadener Kurier brachte am Samstag, 18. Juli 2023, einen Bericht von Hans Dieter Schreeb zum Thema: ‚Weinungsfreiheit‘ - der endlosen Geschichte nächster Teil

Der weiße Kreuz-Neroberger und der rote Kreuz-Ingelheimer (angebaut am Berliner Kreuzberg) haben wieder mal einen neuen Namen erhalten: Nach Versuchen mit ‚01001011‘ und ‚Namenlos‘ hat sich die Bezirksverordnetenversammlung, das Lokalparlament von Friedrichshain-Kreuzberg, für die umständliche Bezeichnung ‚Weinungsfreiheit‘ entschieden – bei sehr vielen Enthaltungen. Begeistert ist niemand, vor allem nicht die Partnerschaftsvereine Kreuzberg, Wiesbaden und Ingelheim, die sich jahrzehntelang um den Wein und seine Pflege verdient gemacht haben und sich nun bei der Namensfindung ausgeschlossen fühlten. Den Grundstein für den Kreuzberger Wein legte 1968 die Stadt Wiesbaden, die Kreuzberg fünf Rebstöcke des Neroberg-Rieslings schenkte. Später kamen weitere Rebstöcke dazu, so dass heute am Kreuzberg rund 300 Rebstöcke kultiviert werden.

Und warum der ganze Ärger um rund dreihundert Flaschen pro Jahr, die obendrein verschenkt werden? Der Bezirk sagt: „Weinrechtlich dürfen wir nicht angeben, woher die Trauben stammen, die zu diesem köstlichen Tropfen führen.“

Wunderland, weltweit

 »Wunderland - Die Amerikaner in Wiesbaden«, herausgegeben von Helmut Müller und mit Texten von Hans Dieter Schreeb, beschreibt das Zusammenleben der amerikanischen Besatzer und der (von den Preußen) befreiten Wiesbadener nach 1945. Dieses Buch befindet sich im Katalog der Stanford University, mithin in der Bibliothek einer der angesehensten Universitäten der Welt.

Die ersten Sätze aus dem Text von Hans Dieter Schreeb:  »Wer kennt sie nicht, die zerkratzten Wochenschau-Bilder vom Kriegsende? In New York Konfetti-Parade, in London jubeln die Menschen Churchill zu, in Paris wird auf den Straßen getanzt. In Deutschland hat niemand auf der Straße getanzt, hat niemand irgendjemandem zugejubelt; im besten Fall sind sich Befreite und Gerettete in die Arme gefallen. Die große Mehrheit der Deutschen, Nazis wie Nicht-Nazis, empfand das Kriegsende als Niederlage, als Zusammenbruch, als neues Versailles, hatte Angst vor dem Kommenden.

Die Stunde Null, die später mit so viel Bedeutung aufgefüllt wurde, wurde in einer Stimmung erlebt, die gemischt war aus Resignation und Noch-mal-Glück-gehabt. Man schoss nicht mehr und wurde nicht mehr beschossen; es war Schluss mit Fliegeralarm und Zittern im Luftschutzkeller, mehr war nicht. Das war nach sechs Jahren Krieg nicht wenig, aber es war unendlich viel weniger, als später hinzugedichtet wurde.«  (Societäts-Verlag, Frankfurt, gebundene Ausgabe, September 2013)

Fundstück: 300 Jahre Grab der Familie Schreber - von Schreeb

An der Nordseite des St. Ansgari-Kirchhofes in Hatten befindet sich die Gruft der Familie Schreber - von Schreeb. Dabei handelt es sich um die einzige erhaltene Familiengruft auf dem Kirchhof, die von ihrer Historie und den Ausmaßen für die Bestattungskultur des Oldenburger Landes von besonderer Bedeutung ist.

Der Hatter Amtsvogt und Gutsherr Traugott Schreber (1671 - 1718) hatte den Platz für die Gruft 1712 mit Genehmigung des Konsistoriums erworben. Durch den Tod seines Vaters war er 1711 in den Besitz eines ansehnlichen Vermögens gelangt und hegte nun offensichtlich den Wunsch nach einem "standesgemäßen" Erbbegräbnis.

Die Gruft (ca. 8 x 4 m) wurde mit Ziegelsteinen gemauert und mit einer Holzbalkendecke versehen, den Abschluss bildeten aufrechtstehende Sandsteinplatten und ein Ziegeldach. In diesem oberirdischen Gebäudeteil befand sich nicht nur der familieneigene Leichenwagen, sondern auch der Zugang zur Gruft. Insgesamt diente das imposante Bauwerk drei Generationen der Familie Schreber, die 1755 mit dem Namen von Schreeb in den erblichen dänischen Adelsstand erhoben wurde, als Ruhestätte. Innerhalb von 75 Jahren wurden hier 3 Ehepaare, 2 Einzelpersonen und 10 Kinder, vielfach Säuglinge, bestattet.

Traugott Schreber, der Erbauer seines Erbbegräbnisses, hatte auch die Entwürfe seines Sarges selbst gezeichnet. Er starb bereits 47- jährig am 16. September 1718 an den Folgen der Wassersucht.

Aus dem Internet; Website der Ev. luth. Kirchengemeinde Hatten

Text der letzten Sendung Bericht aus Berlin

Heute höre ich auf, auf Radio Rheinwelle aus Berlin zu berichten. Dies, weil ich bald 85 Jahre alt werde und das Leben vor allem vom Sofa aus beobachte. In den ersten Jahren meiner Berliner Zeit habe ich gern an Pressekonferenzen teilgenommen – auch die der Bundespressekonferenz – und Stadtteile besucht, in die niemand fährt; einfach, um Berlin kennenzulernen. Das habe ich nach und nach eingestellt. Die Neugier erlischt und die Fähigkeit, vernünftig zu gehen, auch.

Neuwahlen

Lassen Sie es uns auch heute so halten wie immer: Beschäftigen wir uns als Erstes mit der Berliner Lokalpolitik.

Dritte Saison

Am Freitag, 10. März 2023, startet ZEPPELIN in seine dritte Saison!

Im März, April und Mai wird das Musical von Ralph Siegel und Hans Dieter Schreeb dann an mindestens zwanzig Tagen im beeindruckenden Festspielhaus Füssen (Majestätisch, Magisch!) zu sehen sein.

Diese PRESSESTIMMEN erschienen zur Welt-Uraufführung im Oktober 2021:

„Wagnis gelungen: Der Schlagerkönig wuchtete eine beeindruckende XXL-Show auf die Riesenbühne des Festspielhauses am Forggensee …berührend, fesselnd und keineswegs seicht.“ BR-Klassik, Kultur, 17. Oktober 2021 „Mehr kann ein Musical kaum leisten. […] Siegels Musical ist ein Stück spannender Zeitgeschichte mit Glamour, Drama und hohem Ohrwurm-Faktor.“ BILD, 17. Oktober 2021 „Der „Titan der deutschen Musik“ […] hat es geschafft, ein Musical über ein Stück deutsche Geschichte zu komponieren, das anrührend ist, das Romantik und Politik brillant verknüpft und das bei den Zuhörern noch lange nachhallt.“ Münchner Merkur, 18. Oktober 2021 „… ein gigantisches Werk. […] Die großen Fragen der Menschheit werden aufgeworfen, nach dem Sinn des Lebens, nach Schuld, Liebe und Tod.“ Augsburger Allgemeine, 17. Oktober 2021 „Zeppelin präsentiert ein Stück deutsche Geschichte mit hervorragenden Darstellern […] emotional, amüsant, ebenso tragisch, nachdenklich wie aufwühlend. Eine phänomenale Inszenierung, durchdacht bis ins letzte Detail.“ WDR4, 18. Oktober 2021 „Füssen wird für einen Abend zur Kulturhauptstadt“ Schwäbische Zeitung, 18. Oktober 2021 „…fulminante Aufführung mit Starbesetzung…“ Freizeit Revue, 27.10.2021 „Titanenklänge – Die Zeit verging wie im Flug.“ BUNTE, 21.10.2021 „Eine aufregende Musical-Reise mit Tiefgang“ Rhein-Neckar-Zeitung, 26. Oktober 2021 „… ein dreistündiges Meisterwerk, dass es so wohl noch nicht im deutschsprachigen Raum gegeben hat“ Schlager.de, 17. Oktober 2021 „…eine pompöse Großproduktion […]. Dass das alles über knapp drei Stunden doch eine überwältigende Zugkraft entwickelt, dass man staunt, sentimental sein Taschentuch rausholt oder aufgewühlt mitgeht, liegt […] an Siegels breitem Können, seiner großen Erfahrung und den vielen eingängigen oder dramatischen musikalischen Einfällen. […] Ein Lebenswerk.“ Abendzeitung, 18. Oktober 2021 „Grandiose Musik […] und minutenlanges Standing-Ovation“ Radio Arabella, Oktober 2021   Karten an allen einschlägigen Vorverkaufsstellen

Witz und Tiefgang

Das Musical „Kohlhiesels Töchter“ nach Ernst Lubitsch und Hans Kräly (Libretto Hans Dieter Schreeb, Musik Shay Cohen) hatte auf der Freilichtbühne Hallenberg einen wunderbaren Start. Am Ende der Premiere (in Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet) gab es stehenden Applaus – zu Recht. Die lokale Presse fand sehr lobende Worte für die phantasievolle Inszenierung (Florian Hinxlage), die gelungene Aufführung und für das Stück selbst.

Die Westfalenpost formulierte es so: „Nach außen ein schmissiges Ohrwurm-Musical. Ein Oberschenkel-Klopfer mit Witz und viel Tempo. Auf den zweiten Blick aber auch eine Inszenierung mit Tiefgang, die das Genre Operette/Musical/Herz/Schmerz wunderbar überspitzt und karikiert.“ Und: „Das wird der Sommer-Kracher 2019 auf den Freiluft-Rängen.“

Das Magazin „musicals“ urteilte, „Kohhiesels Töchter“ habe das Format, das neue „Weiße Rößl“ zu werden.  

Weltweit

Am 12. Mai 2019, siebzig Jahre nach Ende der ›Berliner Luftbrücke‹, war Hans Dieter Schreeb von der Deutschen Welle TV eingeladen – als Zeitzeuge und Sachverständiger. Innerhalb der DW TV-Nachrichtensendung Der Tag sprach er einige Minuten lang über seine Erfahrungen mit und seine Erinnerungen an die Luftbrücke, die er in zahlreichen Zeitungsserien und Buchkapiteln dargestellt hat – vor allem in seinem Roman ›Gute Jahre‹ (Verlag Hardt & Wörner).

Das ist der zweite Teil der Frieda-Saga, wie eine Zeitung die beiden innerlich zusammenhängenden Romane ›Hotel Petersburger Hof‹ und ›Gute Jahre‹ bezeichnet hat. Dieser zweite Teil des Romans beginnt 1945 mit der Beschlagnahmung des Hotels; während der Zeit der Berliner Blockade bzw. der Luftbrücke ist hier weibliches Personal der US Air Force untergebracht. Das Hauptquartier der Luftbrücke befindet sich etwa fünfzig Meter entfernt in einem ehemaligen Hotel auf der Wiesbadener Taunusstraße.

Fünf Jahre später, am 15. Juni 2024, war Hans Dieter Schreeb erneut als Zeitzeuge zu erleben: Diesmal sprach er einige Minuten lang in HR1 über seine Erinnerungen an die Luftbrücke. Er schilderte sich dabei als Kriegsgewinnler - dank der Amerikaner im Hotel seiner Großmutter gab's immer was zu essen. Außerdem lernte er bei der Gelegenheit Coca-Cola kennen, zu einer Zeit also, als es für Deutsche noch kein's gab. (Bei der Produktion wurde zu viel Zucker verbraucht; konnte sich die Trizone nicht leisten!)  

 

Lesung in Nierstein: Der Bader von Mainz

Im jahrhundertealten Niersteiner Weingut Andrea Mann findet am Freitag, 9. November um 19 Uhr eine Lesung aus dem Mittelalter- Roman "Der Bader von Mainz" statt. Ankündigung der Veranstalter: "Die Autoren Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb veranschaulichen lebenslustig und menschlich das Leben des Baders Matthes Fuß – wohnhaft in einem der Mainzer Badhäuser, Vater zweier Töchter und derzeit auf Brautschau."

Erhältlich sind die Karten bei der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen unter 06132-7877102.

Musical Heidi feiert Welt-Premiere in Wien

Original-Ankündigung der Wolfgang Werner Entertainment GmbH:

Heidi

Musical von Michael Schanze & Hans Dieter Schreeb Regie & Bühnenbild: Prof. Manfred Waba Produzent & Veranstalter: Wolfgang Werner Mit Maya Hakvoort, Uwe Kröger Alfons Haider u. A. Heidi ist wieder da – und diesmal als mitreißendes Musical mit wunderschönen Songs von Michael Schanze. Ohne in ein Emmentaler Bauernidyll abzugleiten, sondern vor dem Hintergrund der sozialen Veränderungen Mitte des 19. Jahrhunderts, fängt das Musical das Leben und die Freiheit in den Schweizer Alpen ein und entführt jungen und ältere Zuschauer in eine bewegende Welt, in der Freundschaft und Vertrauen über allem stehen. Johanna Spyris Geschichte von "Heidi" wurde in über 50 Ländern veröffentlicht, war Stoff unzähliger TV-Serien und Kinofilme, und ist das mit Abstand erfolgreichste Buch der Schweiz. Gemeinsam mit Text-Autor Hans Dieter Schreeb, der seit “Der Kurier der Kaiserin” oder “Moselbrück” einer der erfolgreichsten deutschen TV-Autoren ist, arbeitete Michael Schanze an der Musical-Umsetzung eines der erfolgreichsten Stoffe der Kinder-Literatur, das nun am 10. Oktober 2018 in Wien zur Welt-Uraufführung gelangt. Maya Hakvoort wird die Gouvernante Fräulein Rottenmeier singen und spielen und Uwe Kröger als Heidis Großvater, der kauzige Alm-Öhi, ein weiteres Mal überraschen! Seit über 30 Jahren im Veranstaltungsgeschäft und bekannt vor allem als Intendant der Opernfestspiele St. Margarethen, erkannte Wolfgang Werner das Potential dieser perfekten Geschichte in Verbindung mit Michael Schanzes kinder-didaktischen Talenten als familiengerechtes Musik-Entertainment und verliebte sich in das Musical. Daher produziert Wolfgang Werner Entertainment die Welt-Uraufführung des Familien-Musicals “Heidi” der beiden Profis Schanze und Schreeb, die Premiere ist Mittwoch, 10. Oktober 2018 in der Halle E des Wiener Museums-Quartier! Eine Tournee durch achtzig bis hundert Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird zur Zeit vorbereitet.

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Ein schönes Lob

»Von Pelzmantel-Damen bis hin zur gefühlt größten Döner-Dichte Deutschlands – die Stadt hat viele Seiten«, sagt Regionalreporterin Andrea Bonhagen. Sie berichtet für die hr-Radioprogramme aus und über die Landeshauptstadt Wiesbaden. Auf einer aktuellen Webseite des hr Journals (Nr. 2 März bis April 2017) gibt sie sehr persönliche Tipps für einen Besuch der Stadt. Einer ihrer Ratschläge: »Wer tiefer in die damalige Welt der Wiesbadener Hotels einsteigen will, muss ›Hotel Petersburger Hof‹ von Hans Dieter Schreeb lesen. Ein tolles Buch!«

›Hotel Petersburger Hof‹ gibt es sowohl in gedruckter Form wie als E-Book, Verlag Hardt und Wörner, Wiesbaden. In diesem Verlag ist auch die Fortsetzung des Romans erschienen: ›Gute Jahre‹, die Erlebnisse der Heldin Frieda Tremus in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.  

›Zeppelin‹ im Berliner ›Wintergarten‹

Am 29. Mai 2017 ist ›Zeppelin‹, das neue Musical von Ralph Siegel, Musik und Songs, und Hans Dieter Schreeb, Textbuch, zum ersten Mal auf der Bühne – als szenische Lesung im legendären Show-Theater Wintergarten Berlin, mithin in Weltstadt-Atmosphäre.

An diesem Abend ist die mitreißende, auch ergreifende Musik von Ralph Siegel zu hören; seine perfekten Songs werden von bekannten Sängerinnen und Sängern vorgetragen, die Handlung wird in erprobter Weise erzählt.

Zum einen erlebt der Besucher die letzte Fahrt der ›Hindenburg‹, dem damaligen Stolz Deutschlands. Diese Fahrt (und damit der Zeppelinbau insgesamt) endet in der Katastrophe von Lakehurst, einem der großen Dramen der Menschheit. Zum anderen erfährt die Zuschauer viel über das abenteuerliche Leben des Grafen Zeppelin.

Allzeit Gute Fahrt, Zeppelin!