Vergangen, verweht
Der Verlag Hase und Köhler, Mainz, brachte 1973 das Fachbuch ›Fernsehen in Deutschland – Macht und Ohnmacht der Autoren‹ heraus. Darin wurden die beiden Partner des Autorenduos Thiemt/Schreeb, eins der erfolgreichsten von ARD und ZDF, so charakterisiert:
HANS-GEORG THIEMT, 49 Jahre. Bürgerliches Elternhaus. Mit 17 Jahren Kamera-Assistent bei der TOBIS und sofort im Krieg als Assistent einer Kriegsbericht-Abteilung. Dann, aus taktischen Gründen freiwillig als Kriegsberichter zur Waffen-SS. Drei Jahre englische Kriegsgefangenschaft mit 2 Semestern Studium in Cambridge. Bei der DEFA Assistent von Wolfgang Staudte. Dann eigene Kurzfilme in der Bundesrepublik fiirs Kino. Werbefilme: U.a. Grand Prix in Cannes. Autor und Regisseur im Fernsehen. Seit 10 Jahren Zusammenarbeit mit H. D. Schreeb.
HANS DIETER SCHREEB, 32 Jahre. Aus einem bürgerlichen Elternhaus in Württemberg. Vaterlos aufgewachsen. Zeitungsvolontär und Lokalredakteur in Ingelheim. 4 Jahre Redakteur im Werbefernsehen des Südwestfunks. Nach eigenen Versuchen Zusammenarbeit mit H. G. Thiemt. Mitglied der SPD, ›linksliberal‹. Ist belesen und vielseitig interessiert.
Alles richtig, bis auf Alter und Herkunft von Hans Dieter Schreeb. Er wurde in Wiesbaden geboren und hat hier auch den größten Teil seines Lebens verbracht. In anderen Nachschlagewerken wurde als sein Geburtsort auch mal Paderborn und in einem Fall Beirut angegeben. Insofern … Was das Alter betrifft: Beim Erscheinen des Buches war HDS mindestens 34, wahrscheinlich aber 35 Jahre alt. Die Zusammenarbeit mit Hans-Georg Thiemt hielt bis zu dessen Tod im Jahr 1999 an.
Das Bild wurde nun von Barbara Thiemt-Büsser, der Tochter von H.G. Thiemt, beim Ausräumen des Elternhauses gefunden. Zusammen mit anderen, die die Siebziger Jahre wieder aufleben lassen, einschließlich der damaligen Haarmode.
Copyright Fotostudio Manfred Gerber, Idar-Oberstein
PS: Zu dem Punkt ›Vaterlos aufgewachsen‹ in der obigen Kurzbiografie lesen Sie bitte den Text ›Mein Vater‹ unter dem Button ›Biografisches‹ auf dieser Website.
Und zu der Angabe ›freiwillig zur Waffen-SS‹ in den Daten von H.G. Thiemt: Es ist richtig, dass nicht alle deutschen Kriegsberichter Mitglieder der Waffen-SS waren. Man konnte sich auch als Angehöriger der Wehrmacht oder anderer Einheiten der Streitkräfte bewerben; einen militärischen Rang musste man jedoch haben. Für seine Wochenschau-Aufnahmen wurde Thiemt zweimal mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
Gedächtnis der Nation
Welche Ehre! Im Juni 2013 befragten Mitarbeiter des Internet-Portals ›Gedächtnis der Nation‹ etwa zwei Stunden lang Hans Dieter Schreeb zu seinen Erinnerungen an die Nachkriegszeit. Dieses Interview fand in einem Aufnahmewagen statt, der vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin geparkt war – unter dem Balkon, auf dem der amerikanische Präsident Kennedy seine berühmten Wort »Ich bin ein Berliner« gesprochen hatte. Aus diesem Interview wurden Teile ausgeschnitten und zu neun, jeweils mehrere Minuten lange Videos verarbeitet.
Man findet sie unter
http://www.youtube.com/results?search_query=Ged%C3%A4chtnis+der+Nation+%2B+Hans+Dieter+Schreeb
im Internet. Damit nicht genug der Ehre. Hans Dieter Schreeb wird nun sogar (mit aktuellem Bild) auf der Titelseite dieses verdienstvollen modernen Archivs angekündigt.
Im Heidehäuschen
Am Dienstag, 1. November 2016, spricht Hans Dieter Schreeb im ›Café Heide‹ beziehungsweise im ›Heidehäuschen‹ der Naturfreunde auf dem Freudenberg über die Entstehung seines Wiesbaden-Romans ›Gute Jahre‹. Sein Gesprächspartner ist Hartmut Boger, der verdienstvolle langjährige Direktor der VHS Wiesbaden (und begeisterter Freizeit-Musiker).
Beginn der Veranstaltung um 15.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen.
Adresse: Freudenbergstraße 241, 65201 Wiesbaden
Hartmut Boger hat am 7. Dezember 2005 im Festsaal des Wiesbadener Rathauses bei der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Wiesbaden an H. D. Schreeb die Laudation gehalten. Diese Rede finden Sie auf der Seite ›Biografisches.
Was ansteht
›Radio Rheinwelle‹, der Lokalsender für Wiesbaden, Mainz und Umgebung, stellte am 16. September 2016 die neuesten Arbeiten von Hans Dieter Schreeb vor. Üblicherweise berichtet Schreeb an dieser Stelle einmal im Monat eine Stunde lang aus Berlin und wie er die Stadt sieht. Hier der Inhalt des Interviews: Einerseits ist ja eine Stunde Selbstlob auf Radio Rheinwelle ein bisschen peinlich, andererseits warum nicht? Es gab mal eine Zeit, in der ich – laut einer Untersuchung der Bundeszentrale für politische Bildung, damals noch in Bonn – zusammen mit meinem Partner Hans Georg Thiemt zu den meist beschäftigten Autoren des deutschen Fernsehens zählte. In dieser Untersuchung erreichten wir den ehrenvollen dritten Platz. Das liegt nun schon Jahrzehnte zurück, aber ich zehre noch heute von dem fernen Ruhm und Schaffen: Zum Beispiel wird die Serie ›Der Kurier der Kaiserin‹ ab Freitag, den 21.10.2016, erneut im Programm von ORF III – also in Österreich – ausgestrahlt. Zum x-ten Mal; ganze Generationen sind damit aufgewachsen, und hoffentlich werden noch viele weitere Generationen die Abenteuer von Klaus Jürgen Wussow erleben dürfen. Wussow ist schon eine Weile tot – ein sehr guter Burgschauspieler, ehe er Kurier der Kaiserin Maria Theresia und später der Chef der Schwarzwaldklinik wurde. Mit ›Kurier der Kaiserin‹ hat Wussow übrigens seine Fernseh-Karriere begonnen, und das Farbfernsehen in Deutschland auch. Im letzten Jahr wurde in der Murnau-Stiftung in Wiesbaden ein ZDF-Fernsehspiel vorgeführt, das ich in den Siebziger Jahren geschrieben hatte ›Die Fahrt nach Schlangenbad‹. Erstaunlicherweise ist es immer noch sehenswert. Ein anderes Fernsehspiel ›Die U2-Affäre‹wurde vor einigen Jahren bei Phoenix wiederholt und von der Presse behandelt, als sei es ein neues Stück. Dabei hatte es auch schon Jahrzehnte auf dem Buckel. Bei der Geschichte ging es um den mittlerweile legendären Abschuss des amerikanischen Spionageflugzeuges U2 über der Sowjetunion und den Austausch des Piloten Francis Gary Powers gegen den russischen Topspion Abel, in Berlin, auf der Glienicker Brücke, die merkwürdigerweise zur Hälfte heute noch in West-Berliner Dunkelgrün und zur Hälfte im helleren DDR-Grün gestrichen ist. Steven Spielberg hat die Geschichte unter dem Titel ›Bridge of Spies‹vor einem Jahr verfilmt. Tom Hanks spielt da die Hauptrolle; Michael Degen war in meiner / unserer Geschichte aber auch hervorragend.
Wir Nachkriegskinder
Im März 2016 präsentierte der Wiesbadener Filmautor Peter Hartl in der Reihe Filmstadt Wiesbaden seine ZDF-Dokumentation ›Wir Nachkriegskinder‹. Darin berichteten populäre Schauspieler und andere Prominente über ihre Kindheit und Jugend ohne Vater.
Im Anschluss an die Vorführung im Kommunalen Kino Caligari diskutierte Hartl mit Hans Dieter Schreeb über die Zeit nach 1945, wobei H.D.Schreeb als Zeitzeuge auftrat. Der Vater des Autors war am 26. Juni 1944, wie es offiziell hieß, »bei Subarewitschi im Raum Bobruisk schwer verletzt in sowjetische Gefangenschaft« geraten. Sein Schicksal wurde nie aufgeklärt. Man muss davon ausgehen, dass er wie Hunderttausende deutscher Soldaten beim Untergang der 9. Armee ums Leben kam. Hans Dieter Schreeb hat das Schlachtfeld in Weißrussland im Jahr 2015 besucht.
Top-Rezensionen für die Serien "Drei Frauen im Haus" und "Vier Frauen im Haus"
Top-Rezensionen Amazon-Käuferinnen und Käufer der DVD-Serien „Drei Frauen im Haus“ und „Vier Frauen im Haus“ sprechen sich erstaunlich positiv über die beiden Produktionen von Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb aus. Immerhin sind die Serien vor fünzig Jahren zum ersten Mal im ZDF gelaufen! 4.0 von 5 Sternen Beide Serien in einer DVD Box ... Klasse ! Von Ein Kunde am 29. Juni 2011 Drei Frauen in einer Auto-Werkstatt, das ist selbst heute ungewöhnlich. Beim Familienbetrieb Auto-Lenz jedoch haben Mutter, Gesellin Karin und Lehrling Monika alles fest im Griff. Zum Glück, denn Ehemann Walter Lenz wäre ohne sie vollkommen aufgeschmissen. So jedoch stehen die drei Frauen in einer Männerdomäne erfolgreich ihren Mann, auch wenn Monika mit ihrem jugendlichen Leichtsinn häufig für Trubel sorgt ... Einen wahren kleinen Schatz vergangener Flimmerkistentage bringt hier mit "Drei Frauen im Haus" und "Vier Frauen im Haus", das Label "Aviator Entertainment" zur überaus gelungenen Veröffentlichung auf DVD. Die vier DVDs der vorliegenden Veröffentlichung beinhalten alle der sechsundzwanzig insgesamt entstandenen und im Zeitraum von 1968 bis 1969 erstmals im deutschen Fernsehen zu erlebenden Episoden. Dabei war die auch noch heute bestens unterhaltende Serienproduktion in ihrer Thematik für die damalige Zeit geradezu revolutionär und erwies sich bei ihrer Ausstrahlung als wahrer Straßenfeger. Die Idee, dieser im Auftrag des ZDF durch das "Studio Hamburg" produzierten Reihe, den Betrieb einer Autowerkstatt in die Hände von anfänglich drei und dann später vier Frauen, zuzüglich zweier Männer zu legen, war zugleich ungewöhnlich wie auch faszinierend. Es ist selbst heute, mehr als vierzig Jahre später, nicht unbedingt die Regel, dass sich Frauen in diesem noch immer als "Männerdomäne" geltenden Berufszweig, zu behaupten wissen. Dass eine Autowerkstatt eben nicht nur reine "Männersache" sein muss, beweist der unter der Führung von Familienoberhaupt "Walter Lenz" (Heinz Engelmann 1911-1996) betriebene kleine Familienbetrieb "Auto-Lenz". 5.0 von 5 Sternen Harmlos und unterhaltsam Von profun am 10. Juli 2012 Deutschland in den 60er Jahren. Walter Lenz, Kfz-Meister, ist Besitzer und Chef einer kleinen Autowerkstatt. Seine Frau erledigt die Buchführung und die Büroarbeiten und seine beiden Töchter arbeiten ebenfalls im Familienbetrieb mit, Monika als Lehrling(wie es damals noch hieß) und Karin als Gesellin. Im zweiten Teil stoßen noch Tessy und Renate als neue Mitarbeiterinnen hinzu, Karin hat geheiratet und den Betrieb verlassen.
Pressestimmen
Die örtliche Presse stellte das Erscheinen des Romans Gute Jahre, der Fortsetzung von Hotel Petersburger Hof, stark heraus. Unter anderem mit diesen Artikeln:
Semestereröffnung
Lesung zur Semestereröffnung
Der bekannte Wiesbadener Autor Hans Dieter Schreeb wird zur Semestereröffnung des Volksbildungswerks Bierstadt über seinen neuen Roman Gute Jahre sprechen, den zweiten Teil von Hotel Petersburger Hof.
Das Buch spielt in den Jahren von 1945 bis 1957. Deshalb stellt der Autor die Frage: Wie gut sind gute Jahre? Für ihn reduzieren sich die Nachkriegsjahre nicht auf Wohnungselend, Währungsreform und Wiederaufbau samt Buttercremetorte und den ersten eigenen VW. Er beschreibt, wie in den Jahren nach 1945 die Grundlagen für ein erstaunlich gut funktionierendes politisches System gelegt wurden. Wie man sich mit den Nürnberger Prozessen und der Entnazifizierung bemühte, die Täter zu bestrafen und die Mitläufer zur Einsicht zu bringen. Wie ein neues Verhältnis zum Westen entstand, wie vom geeinten Europa geträumt und wie Kanzler Konrad Adenauer, der Alte von Bonn, schon zu Lebzeiten zur mythischen Figur wurde - Jahre mit großen Chancen und großen Erfolgen.
Und natürlich geht es um interessante Einblicke in die Wiesbadener Nachkriegszeit!
Bierstadt Stadtteilbibliothek, Biegerstraße 15, Freitag, 26.Februar 2016, 19 - 22 Uhr, Eintritt 12 €
Fundstücke
Im angesehenen Wissenschaftsverlag De Gruyter erschien 1992 die Studie ›Jüdische Lebenswelten in Spielfilmen und Fernsehspielen: Filme zur Geschichte der Juden von ihren Anfängen bis zur Emanzipation 1871‹ von Dietmar Pertsch. Darin beschäftigt sich der Autor, der die Darstellung jüdischen Lebens im Spielfilm und in Fernsehspielen (beginnend in den Biblischen Zeiten und bis zum Holocaust reichend) untersucht, auch sehr ausführlich mit der Serie ›Ich, Christan Hahn‹ von Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb. Diese Serie zeigt das Leben in einem Drei-Dörfer-Fürstentum im 18. Jahrhundert, regiert von ›unserem gnädigen Herrn Grafen‹. Von Pertsch wird er zu Recht als amouröser Tunichtgut und bankrotter Betrüger charakterisiert.Die Serie wurde 1985 vom Südwestfunk in Zusammenarbeit mit SRG produziert und mehrfach ausgestrahlt. Dietmar Pertsch zeigt sich erstaunt darüber, dass der vom Trödelhandel lebende Sackjude Blaustein fast die einzige positive Identifikationsfigur der Serie ist:»Die Figur des Blaustein folgt in einer niederen sozialen Schicht dem positiven Judenbild Gellerts und des frühen Lessing. Aus didaktischen Gründen wird Blaustein als charakterlich Höherstehender und als einziger Mann mit Durchblick gezeichnet, der positiv auf die christliche Umwelt einwirkt, die ihm in einer Mischung aus Respekt und Vorurteilen begegnet:Dekan: Ist ja erstaunlich, dieser Sackjude … Ein Philosoph steckt in dieser Krämerseele.Lutz: Aber ein tückisches Wesen hat er.Dekan: Das will ich nicht hören, Lutz. Naja, er hat einen fremden Glauben und eine verschlossene Art. Aber tückisch – nein! Er ist ein belesener Mann. Die Linie der erstaunten Wahrnehmung menschlicher Qualitäten bei Juden nach anfänglicher Ablehnung gemäß überlieferter Vorurteile setzt sich bei der Präsentierung der übrigen Juden der Serie fort. Jüdische Bezugsfigur des Grafen ist nicht wie bei den Dorfbewohnern der Trödler Blaustein, sondern ›der Jude‹ ist in seiner Perspektive ein Geldverleiher, ein Geldwechsler mit hohem Zinsfuß, der ihm ›im Nacken sitzt‹, dem er ›die letzten Kreutzer geben‹ müsse und den der Film auch – ohne daß dabei das antijüdische Wuchererstereotyp verwendet wird – bei seinen Geschäften zeigt. Juden sind es, die die Betrugsmanöver des Grafen aufdecken und die Wende auch im Leben des vierzehnjährigen Christian Hahn bewirken: Der lernt einen jungen Kaufmann kennen, der in Frankfurt ein Bankgeschäft eröffnen will.
Im Lexikon
Hans Dieter Schreeb und sein langjähriger Partner Hans-Georg Thiemt haben es ins Historische Lexikon Bayerns geschafft und zwar für ihre ZDF-Fernsehserien ›Der Bürgermeister‹ (Hauptdarsteller: Gustl Bayrhammer) und ›Der Herr Kottnik‹ (Hauptdarsteller: Walter Sedlmayr).
"Gute Jahre" - Erste Präsentation im Presseclub
›Gute Jahre‹ im Wiesbadener Presseclub Hans Dieter Schreeb schreibt derzeit den Roman ›Gute Jahre‹, das Buch, das von seinen Leserinnen schon lange angemahnt wird. Es ist die Fortsetzung von ›Hotel Petersburger Hof‹, der Geschichte eines Familienhotels auf dem Geisberg in Wiesbaden. Der Anfang der Hotel- und Familiengeschichte, eben ›Hotel Petersburger Hof‹, erzählte die Jahre von Bismarcks Todestag im Jahr 1898 bis zu einer fiktiven Begegnung der Heldin mit Hitler im Jahre 1934 – im Hotel Rose, damals ein Luxushotel der Extraklasse und heute die Hessische Staatskanzlei. Nun, sozusagen im zweiten Teil der Geschichte, werden die Jahre von 1945 bis 1957 erzählt – vom Einmarsch der Amerikaner in Wiesbaden bis zum ersten Piepsen des Sputniks. Für den ersten Tag des neuen amerikanischen Zeitalters, den 28. März 1945, brauchte der Autor sechzig, fast siebzig Druckseiten, wie er in einer Präsentation im Wiesbadener Presseclub erklärte: »Diese epische Breite kann ich natürlich nicht lange durchhalten. Ich will ja nicht mit Proust in Konkurrenz treten; 500 Seiten Gesamtumfang sind ja auch etwas.« In ›Gute Jahre‹ treten viele der bereits eingeführten Figuren auf, in jedem Fall aber auch neue – die Welt dreht sich weiter. »Menschen verlassen die Szenerie, sterben; neue Akteure kommen hinzu. Ich habe schon oft das Leben in einem Hotel mit dem Leben im Theater und auf der Theaterbühne verglichen. Alles, was es hier gibt, gibt es dort ebenfalls, und so wird die Fortsetzung von Hotel Petersburger Hof, eben ›Gute Jahre‹, wie das Leben auch: bunt.« ›Gute Jahre‹ erscheint im Herbst 2015 im Verlag Hardt & Wörner, Wiesbaden. Der Verlag hat 2013 eine Neuauflage von ›Hotel Petersburger Hof‹ und 2014 eine Neuauflage von ›Die Krone am Rhein‹, jeweils in sehr schöner Ausstattung, herausgebracht. (Bei Bestellungen im Internet sollte zum Namen des Autors und dem Titel des Buches jeweils der Hinweis ›Hardt & Wörner‹ mit eingegeben werden. So verläuft die Bestellung unkompliziert. Selbst der Buchhändler findet das Buch mit der Nennung des Verlags leichter: ›Hotel Petersburger Hof‹ gab/gibt es mittlerweile in vier verschiedenen Ausgaben bei vier verschiedenen Verlagen! Auch ›Die Krone am Rhein‹ ist nun bei ›Hardt & Wörner‹ im dritten Verlag!)
"Hotel Petersburger Hof" als ebook
›Hotel Petersburger Hof‹ als ebook ›Hotel Petersburger Hof‹, der große Hotel- und Familienroman von Hans Dieter Schreeb, geht mit der Zeit: 1996 ist das Buch zum ersten Mal erschienen und mit hervorragenden Kritiken bedacht worden. Nun hat der Verlag Hardt & Wörner in Wiesbaden eine ebook-Version gestartet. Diese ebook-Ausgabe ist überall zu haben, wo es elektronische Bücher gibt: Also im Buchhandel und bei den einschlägigen Versendern. Der Verlag ›Hardt & Wörner‹ hat seine gedruckte Neuauflage von ›Hotel Petersburger Hof‹ im Jahr 2013 herausgebracht. 2014 folgte dann die Neuauflage von ›Die Krone am Rhein‹, beide Bücher jeweils in sehr schöner Ausstattung. Ein Tipp: Bei Bestellungen im Internet sollte zum Namen des Autors und dem Titel des Buches jeweils der Hinweis ›Hardt & Wörner‹ mit eingegeben werden. So verläuft die Bestellung unkompliziert. Selbst der Buchhändler findet das Buch mit der Nennung des Verlags leichter: ›Hotel Petersburger Hof‹ gab/gibt es mittlerweile in vier verschiedenen Ausgaben bei vier verschiedenen Verlagen! Auch ›Die Krone am Rhein‹ ist nun bei ›Hardt & Wörner‹ im dritten Verlag!
Neu im Handel: Wunderland
Im September 2013 ist im Societäts-Verlag, Frankfurt am Main das Sachbuch ›Wunderland – Die Amerikaner in Wiesbaden‹ erschienen, herausgegeben vom früheren Wiesbadener Oberbürgermeister Helmut Müller und mit Texten von Hans Dieter Schreeb.. Werbetext des Verlages: »Die Entscheidung, Wiesbaden zur hessischen Landeshauptstadt zu machen, der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt nach 1945, die Erweiterung des Stadtgebietes um drei ehemals Mainzer Vororte – viele Weichenstellungen für Wiesbadens Entwicklung beruhen auf amerikanischer Initiative. Die Stadt hat ihren Befreiern und heutigen Freunden viel zu verdanken, auch wenn das Verhältnis nicht immer spannungsfrei war. Viele, bislang noch nie gezeigte, Fotos illustrieren die Berichte des Journalisten und Autors Hans Dieter Schreeb, des Historikers Walter Mühlhausen und wichtiger Zeitzeugen und lassen so die Nachbarschaft von Wiesbadenern und Amerikanern seit 1945 in charmanter Weise Revue passieren. « In der FAZ Rhein-Main-Zeitung erschien ein fast ganzseitiger Artikel von Ewald Hetrod› über die Neuerscheinung und ihre erste Präsentation im Wiesbadener Stadtarchiv. In dem Artikel heißt es unter anderem: »Lokale Zeitzeugen und Historiker schildern hier aus unterschiedlichen Perspektiven, wie die Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg in Wiesbaden auftraten. Der Autor Hans Dieter Schreeb, der den größten Teil des Sammelbandes bestreitet, hat die Besatzungszeit als Kind erlebt und ist dabei auf den Geschmack von ›Snickers‹ gekommen, wie er berichtet. Aber er hat sich auch ein fundiertes politisches Urteil gebildet. Es lasse sich sicher manches gegen die Vereinigten Staaten und ihre Politik sagen, meinte Schreeb in dieser Woche anlässlich der Vorstellung des Buches. Aber sie hätten sich als »unglaublich großzügige Sieger‹ erwiesen.« Schreeb: »Bei etwas Dankbarkeit würden die Wiesbadener wenigstens einmal im Jahr eine Kerze zum Wohlergehen der Amerikaner anzünden.« Die lokalen Zeitungen Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt brachten ebenfalls einen quasi ganzseitigen Artikel über den Bildband. In der Besprechung von Patrick Körber heißt es: »Seit Wiesbaden das neue europäische Hauptquartier der US-Army geworden ist, richtet sich der Blick wieder mehr auf die hier lebenden Amerikaner … Die beiden Autoren Hans Dieter Schreeb und Walter Mühlhausen beschreiben die Zeit vom Einmarsch der 3. US-Armee bis zum Kennedy-Besuch im Jahr 1963. So schildert Autor Schreeb etwa, warum Wiesbaden noch eine halbwegs funktionierende Infrastruktur hatte, als die US-Soldaten in die Kurstadt einrückten.
Wie die Verlegerin es sieht
Tell-Verlagschefin Bettina Migge im Interview mit ›blickpunkt musical – Europas aktuellstes Magazin für Musical und Entertainment‹:
Reisen durch Polen
Autor Hans Dieter Schreeb hat für das ›Wiesbadener Tagblatt‹ im Herbst 2012 zwei Polenreisen unternommen; dabei erlebte er Polen sozusagen von der Oder bis an den Bug. Er besuchte unter anderem Lodz, Lublin, Krakau und Breslau. In drei Artikeln beschrieb er die Studien- und Gedenkfahrt einer Gruppe aus Wiesbaden, die aus Anlass der Deportation und Ermordung von vierhundert Wiesbadener Juden im Mai und im Juni 1942 die Vernichtungslager im Osten des ›Generalgouvernements‹ – Sobibor, Belzek, Majdanek und Izbica – aufsuchten. Der Aufenthalt in Breslau hatte die Städtepartnerschaft zwischen Breslau (Wroclaw) und Wiesbaden zum Hintergrund: Sie besteht seit 25 Jahren. Den Zeitungstext ›Mordfabriken‹ und den WT-Artikel ›Eine lange Reise, die sich wirklich lohnt‹ finden Sie auf der Seite ›Artikel‹.
Pressestimmen zu ›Tell – Das Musical‹
Die Südostschweiz 20. Juli 2012 Viel Lob für den Tell Die Macher von «Tell – Das Musical» dürfen sich freuen: Ihr Werk, das am Mittwoch Premiere feierte, wurde sehr gut aufgenommen – sowohl von Besuchern als auch den nationalen Medien. «Ein starkes Bühnenbild, eingängige Melodien und überzeugende Darsteller prägen das Stück, das auf Schillers Klassiker basiert», schrieb etwa die Schweizerische Depeschenagentur (sda) und tat mit diesem Fazit der Walenseebühne einen riesigen Gefallen. Denn sehr viele und vor allem auch grosse Medienhäuser bedienten sich gestern der sda-Kritik, in der Texte, Bühnenbild, Musik und Choreografie ebenso wie die Darsteller gelobt werden. Goodwill aus dem «Tellenland» Auch für den «W&0» ist «Tell - Das Musical» «beeindruckend». Szenen und Dialoge seien hervorragend gelungen. Gelobt wird auch die «natürliche Kulisse» der Walenseebühne. Sehr wohlwollend ist die Kritik in der heutigen Zentralausgabe der «Südostschweiz»: «Fast zwei Stunden lang wird das Publikum mit viel Pathos, Dramatik und Dynamik unterhalten - und mit einer spannenden, natürlich nicht ganz neuen, deshalb aber nicht weniger kurzweiligen Geschichte», heisst es dort. Mit einem längeren Beitrag würdigte Radio Central aus der Tell-Heimat, der Innerschweiz, die Premiere vom Mittwoch. Es sei komisch gewesen, für Tell in einen anderen Teil der Schweiz zu fahren, heisst es da. Der Weg habe sich aber mehr als gelohnt. Der Tell in Walenstadt sei «super umgesetzt», gar «sensationell». «Restlos begeistert» zeigte sich das «Liechtensteiner Vaterland», das Schweizer Radio DRS sieht dem Tell-Stoff dank mehrerer Titel mit Ohrwurmcharakter sogar «eine neue Dimension verliehen». Und selbst in grossen Westschweizer Zeitungen wie etwa «Le Matin» oder «Le Nouvelliste» fand die Premiere von «Guillaume Tell» sachliche Erwähnung. Kommentiert wurde dort aber nicht. Ein Chaos mit den Zeiten Kritischere Töne werden auf art-tv.ch (Kulturfernsehen im Internet) angeschlagen. Aber auch hier gibt‘s ein versöhnliches Fazit: «Ob ›Tell - Das Musical‹ tolle Unterhaltung ist oder eher ein Frevel an Schillers Drama ›WilhelmTell‹, soll jeder selber beurteilen. Auf alle Fälle ist es den Machern hoch anzurechnen, dass sie nicht einfach ein Musical von der Stange gekauft haben. Zimperlich gehen sie dabei mit der Vorlage - immerhin Weltliteratur - nicht um. Gnadenlos werden Zeiten und Stile durcheinandergewirbelt.
Meine Jahre mit den Amerikanern
Im Auftrag der Stadt Wiesbaden schreibt Hans Dieter Schreeb zurzeit den Text für ein Sachbuch mit dem Arbeitstitel ›Zwei Welten – Amerikaner in Wiesbaden‹. Das Buch soll im Herbst 2012 erscheinen. Bereits jetzt, und zwar in den Wochen vom 12. bis 23. Juni 2012, hat das Wiesbadener Tagblatt eine Serie von Hans Dieter Schreeb mit insgesamt zehn Folgen gedruckt: ›Meine Jahre mit den Amerikanern‹. Hier schildert der Autor seine sehr persönlichen Erinnerungen an die Jahre seit 1945. Den Serientext finden Sie auf dieser Website in der Rubrik ›Artikel‹. Anlass sowohl für das Buch wie die Zeitungsserie ist die Tatsache, dass das Hauptquartier der US Army in Europa von Heidelberg nach Wiesbaden verlegt wird. Dafür wurde und wird in den amerikanischen Einrichtungen in Wiesbaden im großen Stil gebaut und renoviert.
TELL im Internet
Vier Internet-Seiten, auf denen Sie Aktuelles über TELL – DAS MUSICAL erfahren:
- www.walenseebuehne.ch
- http://www.walenseebuehne.ch/Blick-hinter-die-Kulissen.389.0.html
- www.schreeb.com
- www.gallissas-verlag.de