Willkommen bei Hans Dieter Schreeb

Arbeit und biografische Angaben

Sie erhalten hier einen Einblick in meine Arbeit und meine Biografie. Lesen Sie über meine Romane Primadonna, Hinter den Mauern von Peking, Hotel Petersburger Hof. Informieren Sie sich bitte über meine Arbeit für Funk, Fernsehen und Theater. Außerdem finden Sie hier alle Kontaktadressen, soweit sie für meine Arbeit wichtig sind.

 

Meine guten Siebziger Jahre oder Stichworte statt einer Autobiographie

Jean Paul brach den Versuch einer Autobiographie ab: Er habe zu viele Romane geschrieben; er könne nichts Wahres mehr schreiben. Ich versuche erst gar keine Autobiographie; ich habe nie Tagebuch geführt, mein Gedächtnis ist so la-la und meine Großmutter habe ich zur Heldin von gleich zwei Romanen gemacht. Wo soll da noch Wahrheit herkommen? Die meisten Konflikte, die ich durchstehen musste, sind vergessen; eigentlich sind davon nur Schatten geblieben. Immerhin kann ich Stichworte zu meinem Leben liefern. Deswegen hier die Kurzfassung meiner Erinnerung an die Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

Die Siebziger Jahre waren vieles: Jahre der Weltraumfahrt, der RAF mit ihrem Terrorismus, die Jahre von ›Derrick‹ und der Farbe Orange. Es waren auch Jahre der Pornos, der Pornokinos und der Autoverrücktheit – bis hin zum Absturz in der Ölkrise samt autofreier Sonntage. Die Namen der Prominenten von damals, angefangen mit Helmut Kohl, Erich Mende oder Günther Nollau (Verfassungsschutz), ›Starjurist‹ Rolf Bossi oder ›Prinz Aurel‹ Goergen sagen den Meisten heute nichts mehr. Selbst der ›Partylöwe‹ Gunther Sachs und der ›Terrorist‹ Carlos sind vergessen. Damals konnte man keine Zeitung aufschlagen, ohne von ihnen zu lesen. Den Einen oder Anderen kannte ich persönlich, die Übrigen waren mir vertraut wie meine Familie.

Platz 3

1971 hatte die ›Bundeszentrale für politische Bildung‹ eine Untersuchung in Auftrag gegeben, wer am meisten für das deutsche Fernsehen schreibe. Mein Partner Hans-Georg Thiemt und ich kamen auf den ehrenvollen dritten Platz. Sieger wurde Herbert Reinecker (er hielt sich für den deutschen Simenon und schrieb auch ebenso viel wie jener); den zweiten Platz belegte Fritz Eckhardt, ein gleichfalls sehr fleißiger Wiener Autor und Schauspieler. Wir wurden alle vier im SPIEGEL und in dem Fachbuch ›Fernsehen in Deutschland, Band 3, Macht und Ohnmacht der Autoren‹, 1973 vorgestellt.

Mein Kiez

Ich wohne seit 2010, mithin seit elf Jahren und zwei Monaten, in Berlin, und während der ganzen Zeit in der Nähe der U-Bahn-Station Platz der Luftbrücke (samt Luftbrücken-Denkmal), des ehemaligen Zentralflughafens Tempelhof und des mittlerweile legendär gewordenen Tempelhofer Feldes. Ich bete darum, dass die anvisierte ›Randbebauung‹ des Feldes zu meinen Lebzeiten nicht kommt. Sie würde den Charakter des in seiner Art einmaligen Freizeitgeländes zerstören. Es ist unglaublich, welche Gefühle von Freiheit und Glück man bei Sonnenaufgang oder Untergang auf den ehemaligen Start- und Landebahnen spüren kann.

Nun, das Schöne am Kiez ist, dass jeder selbst bestimmen kann, wo er für ihn anfängt und aufhört. Man muss sich da an keinerlei amtlichen Vorgaben oder Grenzen halten. Deshalb beginnt mein Kiez manchmal an der Marheineckehalle, am Ende der an schönen Sommertagen von Touristen überlaufenen Bergmannstraße. Der ehrgeizige Baustadtrat des Bezirks Kreuzberg möchte aus der Straße ein Reservat für Fußgänger und Fahrradfahrer machen; seine bisherigen Versuche überzeugen nicht und was geplant ist, auch nicht. Die Marheineckehalle ist allerdings eine Markthalle, wie sie mein Herz hat. So was kannte ich bis zu meinem Umzug nach Berlin nur aus Frankfurt oder Stuttgart; und natürlich aus Frankreich. Da hatte jede kleine Stadt eine solche Markthalle. Die Marheineckehalle (benannt nach einem zu seiner Zeit sehr bekannten Theologen) wurde 1892 zur Versorgung der Bevölkerung gebaut und 2007 wieder so hergerichtet, wie sie ursprünglich ausgesehen hatte. Früher gab es in Berlin vierzehn solcher Markthallen; nur einige wenige haben überlebt.

Früher liegt bei mir meistens schon Jahrzehnte zurück. Insofern kann ich mich nicht beschweren, dass vieles verschwunden ist, was ich einmal kannte und liebte, einschließlich der Zehn-Pfennig-Kinoprogramme, der Zwanzig-Pfennig-Eistüte und der Serbischen Bohnensuppe für eine Mark bei Horten, später Galeria Horten. Noch später wurde daraus Galeria Kaufhof, aber da gab’s keine Serbische Bohnensuppe mehr.

Arbeiten in Zeiten der Pandemie

Zeppelin steigt

Das Jahr 2020 hätte so anders verlaufen sollen: Im Sommer hätte die Welturaufführung des Musicals ›Zeppelin‹ (Musik und Songs: Ralph Siegel, Libretto: Hans Dieter Schreeb) stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Welturaufführung auf Ende November 2020 verschoben, dann auf den Sommer 2021. Unabhängig davon haben sowohl Ralph Siegel wie Hans Dieter Schreeb während des gesamten Jahres 2020 weitergearbeitet an der Musik wie am Buch des Stückes, von dem Ralph Siegel sagt, es sei sein Lebenswerk. Neuer Premierentermin: Samstag, 16. Oktober 2021, im großartigen Festspielhaus Neuschwanstein (Füssen), einem der schönsten Musical-Theater Europas. Karten sind online zu haben.

Geliebte Angela

Neuer Wiesbaden-Bildband Detlef Schaller (›Kaiserzeit‹) bereitet zur Zeit einen weiteren ungewöhnlichen Wiesbaden - Bildband vor: ›Geliebte Angela‹. Grundlage ist die Sammlung Berling, mehrere hundert Postkarten aus den Jahren 1902 und 1903; Text: Hans Dieter Schreeb. Die Berlings – Volmer, Signe und Angela Berling, alle drei Dänen und, was auch nicht unwichtig ist, Mitbesitzer der renommierten Zeitung Berlingske Tidende – sind reale Figuren. Man findet ihre Namen im Lexikon und sogar im Internet. Sie waren im Spätherbst 1902 und im Frühjahr und Sommer 1903 Kurgäste in Wiesbaden. In dieser Zeit haben sie sich gegenseitig die erwähnten zahlreichen Postkarten mit Wiesbaden-Motiven geschickt. In der Erzählung von Hans Dieter Schreeb werden sie nun wieder lebendig, in ihrem Handeln, mit ihren Gedanken, Wünschen und Hoffnungen. Beim Lesen wachsen sie einem ans Herz. Und gleichzeitig gewinnt man einen Einblick, wie sich damals das Leben (reicher) Menschen abspielte.

In Füssen

Zeppelin, das Musical – Musik und Songs Ralph Siegel, Buch Hans Dieter Schreeb – hat am 26. November 2020 Premiere im Festspielhaus Füssen. Der Kartenvorverkauf läuft bereits! Wie die Presse auf die erste Pressekonferenz reagierte, lesen Sie bitte auf der Seite Aktuelles: Lebenswerk!

Lebenswerk

Das Musical ›Zeppelin‹ von Ralph Siegel und Hans Dieter Schreeb hat am 26. November 2020 Premiere im Festspielhaus Füssen. Bereits im November 2019 fand eine Pressekonferenz statt, bei der das Projekt vorgestellt wurde. Darüber berichteten ARD, ZDF, RTL in Fernsehbeiträgen, Bayern 1 im Hörfunk; dpa informierte die deutsche Presse. Weiterhin druckten zahlreiche lokale und deutschlandweit verbreitete Zeitungen wie BILD, Süddeutsche Zeitung, Augsburger Allgemeine oder die Würzburger MAIN POST eigene, durch die Bank positiv gestimmte, Artikel über ›Zeppelin, das Musical‹. Selbst die Tiroler Tageszeitung aus Innsbruck berichtete in einem ausführlichen Beitrag. Auch nicht unwichtig: Überall wurde erwähnt, dass der Kartenverkauf bereits angelaufen ist! BILD: »Das Musical Zeppelin ist für Ralph Siegel etwas ganz Besonderes: ›Es wird mein Lebenswerk, das kann man schon so sagen.‹« Tiroler Tageszeitung: »Ralph Siegel, die deutsche Ikone des Eurovision Song Contest und mit zweitausend GEMA-Titeln Komponist unzähliger berühmter Songs für große Stars, hat schon alles erreicht. Dennoch arbeitet er seit Jahren an der Verwirklichung seines großen Traums – einem Musical zum einen über den Pionier der Luftschifffahrt, den berühmten Grafen Zeppelin, und zum anderen den letzten Flug der Hindenburg und sein dramatisches Ende … Für das Theaterhaus am Forggensee ist ›Zeppelin, das Musical‹ ein weiterer Meilenstein.« Augsburger Allgemeine: »Die ewige Geschichte von Aufstieg und Fall … Für das Festspielhaus, das im kommenden Jahr sein zwanzigjähriges Bestehen feiert, sei das Zeppelin-Musical ein wirklich tolles Produkt, sagt Füssens Theaterdirektor Benjamin Sahler.« Wuppertaler Rundschau: »Ralph Siegel verwirklicht nun seinen großen Traum! Das Musical verbindet den dramatischen und historischen Hintergrund mit einer Geschichte um Liebe, Leidenschaft, Macht, Verbrechen und Untergang.« MAIN POST: »Mit im Boot ist auch Manfred Hertlein, einer der größten deutschen Konzert-Veranstalter. Er produziert und veranstaltet dieses Mamut-Projekt mit. … Mit seinen vier Jahrzehnten Erfahrung im Musikgeschäft hilft er Siegels Traum wahr werden zu lassen. Hertlein: ›Ich habe in meiner Karriere viele Musicals produziert, veranstaltet und betreut – in dieses Stück habe ich mich sofort verliebt.‹« Ludwigs Festspiel-Haus: »Das Musical spannt einen beeindruckenden Bogen vom Beginn bis zum Ende einer Ära – erzählt in einer fesselnden und berührenden Geschichte, die alles zu bieten hat, was ein gutes Musical braucht.«

Witz und Tiefgang

Das Musical „Kohlhiesels Töchter“ nach Ernst Lubitsch und Hans Kräly (Libretto Hans Dieter Schreeb, Musik Shay Cohen) hatte auf der Freilichtbühne Hallenberg einen wunderbaren Start. Am Ende der Premiere (in Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Laschet) gab es stehenden Applaus – zu Recht. Die lokale Presse fand sehr lobende Worte für die phantasievolle Inszenierung (Florian Hinxlage), die gelungene Aufführung und für das Stück selbst.

Die Westfalenpost formulierte es so: „Nach außen ein schmissiges Ohrwurm-Musical. Ein Oberschenkel-Klopfer mit Witz und viel Tempo. Auf den zweiten Blick aber auch eine Inszenierung mit Tiefgang, die das Genre Operette/Musical/Herz/Schmerz wunderbar überspitzt und karikiert.“ Und: „Das wird der Sommer-Kracher 2019 auf den Freiluft-Rängen.“

Das Magazin „musicals“ urteilte, „Kohhiesels Töchter“ habe das Format, das neue „Weiße Rößl“ zu werden.  

Kohlhiesels Töcher - Premiere in Hallenberg

Die Freilichtbühne Hallenberg im Hochsauerland, 1946 auf dem Gelände eines stillgelegten Steinbruchs errichtet, hat sich fest im Kulturleben der Region etabliert und ein breites und treues Publikum an sich gebunden. Die Naturbühne hat rund 1400 Sitzplätze, die durch eine freitragende Überdachungsanlage gegen Sonne und Regen geschützt sind.

Hier findet am Sonntag, 16. Juni 2019 um 15.30 Uhr, die Premiere von ›Kohlhiesels Töchter - Das Musical‹ statt. Bis zum 7. September 2019 wird das Musical insgesamt sechzehn Mal aufgeführt.

Das Stück entstand nach dem Bauernschwank von Hans Kräly und dem Stummfilm von Ernst Lubitsch, Buch Hans Dieter Schreeb, Liedtexte Michael Chadim, Musik Shay Cohen Regie & Künstlerische Leitung Florian Hinxlage, Musikalische Leitung Stefan Wurz, Choreographie / Vocal Coaching Jessica Krüger, Choreinstudierung Mareike Schäfer.

Zum Stück sagt die Freilichtbühne Hallenberg: ›Kohlhiesels Töchter‹ ist eine turbulente Musical-Komödie, hinreißend komisch, mit deftigem Witz und toller Musik. Gastwirt Kohlhiesel hat zwei Töchter, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Liesl, seine Ältere, ist ein wahrer Hausdrachen; grob und raubeinig schmeißt sie das Geschäft. Ihre jüngere Schwester Gretel, liebenswürdig, charmant und naiv, ist vorwiegend mit ihren Verehrern beschäftigt.

So könnte alles seinen Gang gehen, wenn es da nicht ein kleines Problem gäbe: Die fesche Gretel darf erst heiraten – so hat es Mutter Kohlhiesel auf dem Sterbebett verfügt -, wenn die derbe Liesl unter der Haube ist. Ob es Gretels Verehrern gelingt, das Problem zu lösen? Jedenfalls sorgen sie mit ihren originellen bis verrückten Ideen prompt für reichlich Verwirrung. Erleben Sie den Komödien-Klassiker ›Kohlhiesels Töchter‹ kurzweilig und spritzig inszeniert in einer neuen Musical-Fassung als Uraufführung auf der Freilichtbühne Hallenberg!

Weltweit

Am 12. Mai 2019, siebzig Jahre nach Ende der ›Berliner Luftbrücke‹, war Hans Dieter Schreeb von der Deutschen Welle TV eingeladen – als Zeitzeuge und Sachverständiger. Innerhalb der DW TV-Nachrichtensendung Der Tag sprach er einige Minuten lang über seine Erfahrungen mit und seine Erinnerungen an die Luftbrücke, die er in zahlreichen Zeitungsserien und Buchkapiteln dargestellt hat – vor allem in seinem Roman ›Gute Jahre‹ (Verlag Hardt & Wörner).

Das ist der zweite Teil der Frieda-Saga, wie eine Zeitung die beiden innerlich zusammenhängenden Romane ›Hotel Petersburger Hof‹ und ›Gute Jahre‹ bezeichnet hat. Dieser zweite Teil des Romans beginnt 1945 mit der Beschlagnahmung des Hotels; während der Zeit der Berliner Blockade bzw. der Luftbrücke ist hier weibliches Personal der US Air Force untergebracht. Das Hauptquartier der Luftbrücke befindet sich etwa fünfzig Meter entfernt in einem ehemaligen Hotel auf der Wiesbadener Taunusstraße.

Fünf Jahre später, am 15. Juni 2024, war Hans Dieter Schreeb erneut als Zeitzeuge zu erleben: Diesmal sprach er einige Minuten lang in HR1 über seine Erinnerungen an die Luftbrücke. Er schilderte sich dabei als Kriegsgewinnler - dank der Amerikaner im Hotel seiner Großmutter gab's immer was zu essen. Außerdem lernte er bei der Gelegenheit Coca-Cola kennen, zu einer Zeit also, als es für Deutsche noch kein's gab. (Bei der Produktion wurde zu viel Zucker verbraucht; konnte sich die Trizone nicht leisten!)  

 

›Heidi – Das Musical‹ in Österreich und der Schweiz

Nach der Welt-Premiere im Wiener Museumsquartier wurde die Inszenierung des Musicals ›Heidi‹ überarbeitet und die Dekorationen für die Tournee durch Österreich und der Schweiz angepasst; Musik Michael Schanze, Buch Hans Dieter Schreeb, Bühnenbild Christoph Weyers, Regie Stanislav Moša.

Beginn der Tournee durch Österreich und die Schweiz wird am 4. Dezember 2019 sein - wieder im Wiener Museumsquartier, Halle E.

Danach weitere Vorstellungen des »bezaubernden Familien-Musicals mit Uwe Kröger, Maya Hakvoort & Alfons Haider« im Museumsquartier bis einschliesslich Sonntag, 8. Dezuember 2919. Im Sommer 2020 wird ›Heidi‹ in der Stadthalle Graz, in der Stadthalle Wien, in der Salzburgarena Salzburg, im Bruckner Haus Linz, im Festspielhaus Bregenz und vom 3. Juni bis 7. Juni im Theater 11 in Zürich gespielt. Die Deutschland-Tournee von ›Heidi – Das Musical‹ wird zurzeit vorbereitet.

Ankündigung der Produktion:

Heidi ist wieder da – und diesmal als mitreißendes Musical mit wunderschönen Songs von Michael Schanze. Ohne in ein Emmentaler Bauernidyll abzugleiten, sondern vor dem Hintergrund der sozialen Veränderungen Mitte des 19. Jahrhunderts, fängt das Musical das Leben und die Freiheit in den Schweizer Alpen. In Wien mit dabei die Musical-Stars Maya Haakvoort, Uwe Kröger und Vanessa Zips sowie Publikumsliebling Alfons Haider.

67 °C

Kurz vor Weihnachten 2018 erschien das ungewöhnliche Buch ›67 °C – Wiesbadener Erinnerungen‹. Es berichtet in zahlreichen Artikeln etlicher Autoren über zweihundert Jahre Taunusstraße in Wiesbaden und damit über zweihundert interessante Jahre der Stadt. Herausgeber des sehr vielseitig illustrierten Werks sind Dirk Becker und Detlef Schaller (Verlag VivArt).

Auch Hans Dieter Schreeb, sozusagen fünfzig Meter von der Taunusstraße entfernt aufgewachsen, hat einige Beiträge dazu geschrieben. Um in seiner Darstellung über die reine Dokumentation hinauszukommen, hat er eine reiche, schlesische Familie Gottsche aus Glogau erfunden, die drei Mal im 20. Jahrhundert in Wiesbaden weilt. Die Herausgeber haben diesen Part so vorgestellt: »Fjodor Dostojewski hat den größten Teil seines Werks, noch vor der Publikation in Buchform, in Zeitschriften veröffentlicht. Außer ›Der Spieler‹ (1866), der größtenteils in Wiesbaden angesiedelt ist, erschienen alle seine Romane zunächst als Feuilletonromane, so unter anderem ›Schuld und Sühne‹ (1866), ›Der Idiot‹ (1868), ›Die Dämonen‹ (1871) und ›Die Brüder Karamasow‹ (1879-1880) in der Zeitschrift ›RuskiWestnik‹ (Russischer Bote). Auch die bekannten russischen Autoren wie Iwan Turgenjew und Lew Tolstoi veröffentlichten ihre weltberühmten Romane zuerst im ›Russischen Boten‹. Dostojewski schrieb meist unter mehr oder weniger großem Termindruck, das heißt, während die ersten Kapitel bereits gedruckt wurden, hatte er spätere Kapitel zwar schon konzipiert, aber noch nicht geschrieben.

Der vielseitige Wiesbadener Autor und Kulturpreisträger der Stadt, Hans Dieter Schreeb (›Hotel Petersburger Hof‹, ›Gute Jahre‹, ›Die Krone am Rhein‹, ›Hinter den Mauern von Peking‹, ›Primadonna‹, ›Kaiserzeit‹, ›Tell – Das Musical‹ und viele andere Romane und Stücke mehr), lebt seit einiger Zeit in Berlin und schickt monatlich aktuelle Berichte aus der Hauptstadt, die in der Wiesbadener Tageszeitung veröffentlicht werden. In diesem Buch über die Taunusstraße finden Sie erstmalig eine abgeschlossene Fortsetzungsgeschichte von Hans Dieter Schreeb.«

Am Wochenende

In allen Blättern der VRM-Gruppe erscheint Woche für Woche ein Wochenend-Journal, mithin in neun großen Tageszeitungen im Rhein-Main-Gebiet, von der Allgemeinen Zeitung Mainz über das Darmstädter Echo, den Wiesbadener Kurier bis zum Gießener Anzeiger. Mit insgesamt 28 Tageszeitungsausgaben werden täglich fast eine Million Menschen erreicht. In diesem Teil Am Wochenende arbeitet Hans Dieter Schreeb in unregelmäßigem Abstand mit. Bislang sind hier unter anderem Beiträge zu folgenden Themen gedruckt worden: Der Mann mit der schwarzen Stimme, ein Bill-Ramsey-Porträt Hugenotten – gehasst, geschätzt und gefürchtet Nichts mit nackten Füßen?

Hans Dieter Schreeb und sein neues Musical "Heidi"

Ein Faible für die Schweiz: Hans Dieter Schreeb, gebürtiger Wiesbadener und heute Wahl-Berliner, schrieb bereits das Libretto „Tell“. Nun folgte das Familienstück „Heidi“. WIESBADEN/WIEN - Die Songs zur Musicalversion von „Heidi“ hat Michael Schanze komponiert, von ihm stammt auch die Musik des Musicals. Den Text der Bühnenfassung kommt aus der Feder des Wiesbadeners Hans Dieter Schreeb. Der Schweizer Botschafter Walter Haffner kennt den Namen Schreeb, ließ er bei der Pressekonferenz vor der Uraufführung verlauten. Er wusste, dass der Wiesbadener TV-Autor und Schriftsteller auch das Libretto „Tell“, dem Schweizer Freiheitshelden, geschrieben hat. Dieses Musical wurde einen Sommer lang auf einer Freilichtbühne am Walensee, der in den Kantonen Glarus und St. Gallen liegt, aufgeführt. „Ein Deutscher hat sich unseren beiden Schweizer Nationalheiligen angenommen“, so der Botschafter. Jenen Helden, die das Bild der Schweiz geprägt haben – das sei bemerkenswert. Angelehnt an Johanna Spyris Original von 1880 Nach der Uraufführung im Wiener Museumsquartier schrieb der Wiener Kurier zu „Heidi – Das Musical“: „Der Jubel war groß. Freude vor allem bei den Omas und Muttis mit ihren Enkeln und Kindern. Dass es so was überhaupt noch gibt.“ Schreeb hat sich in der Bühnenfassung eng an Johanna Spyris Original von 1880 angelehnt. Gehören doch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ und „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ zu den berühmtesten Kinderbüchern der Welt – in viele Sprachen übersetzt und in Millionen Auflagen verbreitet. Regisseur Manfred Waba packt in seine Inszenierung reichlich Musical-Elemente mit hinein. Vor dem Schuhplattler werden auf der Bühne von einem Dienstboten-Ballett die Staubwedel geschwungen. Österreichs Zeitungen sind von den Profis beeindruckt, die mitwirken. So Maya Hakvoort als Gouvernante Fräulein Rottenmeier und Uwe Kröger in der Rolle des schrulligen Alm-Öhi mit Vollbart. Alfons Haider, auch ORF-Moderator, spielt den bauernschlauen Bürgermeister und leiht Johanna Spyri als Erzählerin in Videoeinspielungen Gesicht und Stimme. Geheilt von einem geheimnisvollen Leiden „Das Heidi“, wie man in der Schweiz sagt, spielt die bezaubernde Vanessa Zips, die sich auf der Alm mit dem Geißenpeter (Stephan Luethy) anfreundet. Rebecca Soumagné übernimmt die Rolle der Klara, die in der Großstadt Frankfurt ziemlich unglücklich ist. Die Youngsters auf der Bühne singen und spielen top – „sind super aufgedreht, wie sich das auf der Musicalbühne so gehört“, schrieb ein Kritiker.

Lesung in Nierstein: Der Bader von Mainz

Im jahrhundertealten Niersteiner Weingut Andrea Mann findet am Freitag, 9. November um 19 Uhr eine Lesung aus dem Mittelalter- Roman "Der Bader von Mainz" statt. Ankündigung der Veranstalter: "Die Autoren Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb veranschaulichen lebenslustig und menschlich das Leben des Baders Matthes Fuß – wohnhaft in einem der Mainzer Badhäuser, Vater zweier Töchter und derzeit auf Brautschau."

Erhältlich sind die Karten bei der Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen unter 06132-7877102.

Kohlhiesels Töchter

In den Räumen von Gallissas, dem Berliner Theaterverlag und Medienagentur, fand Ende September mit schönem Erfolg die Szenische Lesung von ›Kohlhiesels Töchter‹ statt. Das neue Musical beruht auf dem Film von Hans Krähly und Ernst Lubitsch, ein Schwank, fast ein Jahrhundert alt und so komisch wie am ersten Tag. Und der Film wiederum basiert auf Shakespeare und seiner unsterblichen Idee von der Zähmung der Widerspenstigen. Das Buch zum Musical stammt von Hans Dieter Schreeb, die Songs von Michael Chadim, die Musik von Shay Cohen. Premiere wird am 16. Juni 2019 sein − an der Freilichtbühne Hallenberg. Auch andere Theater haben sich bereits zur Aufführung des Musicals entschlossen.

Überraschung

Am 23. Juli wurde ich achtzig Jahre alt und ›meine‹ Agentur Gallisass richtete für mich einen Empfang auf der Dachterrasse des Hotel Adlon in Berlin aus; geladen waren nur Menschen, die mir nahestehen. Der Einzige, der davon nichts wusste, war ich.

Als meine Freunde plötzlich vor mir standen und mir ein Ständchen brachten, war ich so überrascht wie selten in meinem Leben. Ich glaube, zum letzten Mal war ich so sprachlos, als ich vier Jahre war und meine Tante Linny, die beste Freundin meiner Mutter, einen Anzug für einen Jungen nähte, der ungefähr so groß und so alt war wie ich und der nicht erfahren sollte, dass für ihn ein Anzug genäht wurde. Ich stand also brav Modell, der Anzug wurde fertig und – man glaubt es nicht − er war für mich bestimmt. Wir sind dann mit dem neuen Anzug zum Rhein gefahren und ich bin ins Wasser marschiert … Aber das ist eine andere Geschichte.

Hätte ich gewusst, was mir im China Club bzw. auf dem Dach des Adlon bevorstand, ich hätte mich vorbereitet und hätte ungefähr folgende Rede gehalten:

Die nicht-gehaltene Rede auf der Seite Aktuelles

Musical Heidi feiert Welt-Premiere in Wien

Original-Ankündigung der Wolfgang Werner Entertainment GmbH:

Heidi

Musical von Michael Schanze & Hans Dieter Schreeb Regie & Bühnenbild: Prof. Manfred Waba Produzent & Veranstalter: Wolfgang Werner Mit Maya Hakvoort, Uwe Kröger Alfons Haider u. A. Heidi ist wieder da – und diesmal als mitreißendes Musical mit wunderschönen Songs von Michael Schanze. Ohne in ein Emmentaler Bauernidyll abzugleiten, sondern vor dem Hintergrund der sozialen Veränderungen Mitte des 19. Jahrhunderts, fängt das Musical das Leben und die Freiheit in den Schweizer Alpen ein und entführt jungen und ältere Zuschauer in eine bewegende Welt, in der Freundschaft und Vertrauen über allem stehen. Johanna Spyris Geschichte von "Heidi" wurde in über 50 Ländern veröffentlicht, war Stoff unzähliger TV-Serien und Kinofilme, und ist das mit Abstand erfolgreichste Buch der Schweiz. Gemeinsam mit Text-Autor Hans Dieter Schreeb, der seit “Der Kurier der Kaiserin” oder “Moselbrück” einer der erfolgreichsten deutschen TV-Autoren ist, arbeitete Michael Schanze an der Musical-Umsetzung eines der erfolgreichsten Stoffe der Kinder-Literatur, das nun am 10. Oktober 2018 in Wien zur Welt-Uraufführung gelangt. Maya Hakvoort wird die Gouvernante Fräulein Rottenmeier singen und spielen und Uwe Kröger als Heidis Großvater, der kauzige Alm-Öhi, ein weiteres Mal überraschen! Seit über 30 Jahren im Veranstaltungsgeschäft und bekannt vor allem als Intendant der Opernfestspiele St. Margarethen, erkannte Wolfgang Werner das Potential dieser perfekten Geschichte in Verbindung mit Michael Schanzes kinder-didaktischen Talenten als familiengerechtes Musik-Entertainment und verliebte sich in das Musical. Daher produziert Wolfgang Werner Entertainment die Welt-Uraufführung des Familien-Musicals “Heidi” der beiden Profis Schanze und Schreeb, die Premiere ist Mittwoch, 10. Oktober 2018 in der Halle E des Wiener Museums-Quartier! Eine Tournee durch achtzig bis hundert Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird zur Zeit vorbereitet.

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