Willkommen bei Hans Dieter Schreeb
Arbeit und biografische Angaben
Sie erhalten hier einen Einblick in meine Arbeit und meine Biografie. Lesen Sie über meine Romane Primadonna, Hinter den Mauern von Peking, Hotel Petersburger Hof. Informieren Sie sich bitte über meine Arbeit für Funk, Fernsehen und Theater. Außerdem finden Sie hier alle Kontaktadressen, soweit sie für meine Arbeit wichtig sind.
Interview für die Pressemappe TELL - DAS MUSICAL
Herr Schreeb, Sie sind der Autor von TELL – DAS MUSICAL. Warum haben Sie diese Aufgabe angenommen? Nun, jede Geschichte ist eine Herausforderung. Am Anfang steht immer die Frage: Kann man den Lesern, den Zuschauern etwas bieten, was sie bislang so noch nicht gelesen, gehört oder gesehen haben? Wenn man sich jedoch an einen Nationalhelden wie Tell wagt, wächst die Herausforderung im Quadrat. Ist nicht längst alles bedacht, gesagt, inszeniert, wissenschaftlich analysiert, verfilmt und veropert worden, was diese Figur angeht? Man muss entweder tollkühn sein oder sich ein wenig Naivität bewahrt haben, um ohne Beklemmungen an die Arbeit zu gehen. Bei mir war es das Gottvertrauen, dass ich nach so vielen Jahren des Schreibens, Geschichten- und Figurenerfindens – nach Hunderten Folgen von Fernseh-Serien, Fernsehspielen, Romanen, Hörspielen – auch mit diesem Stoff zurechtkomme. Sie fragen, warum haben Sie diese Aufgabe angenommen? Die Antwort ist: Auch im Vertrauen darauf, dass ich ja nicht allein auf der Bühne stehe. Beim Entstehungsprozess sind – mindestens – ein Komponist und ein Songschreiber meine Partner, in diesem Fall Marc Schubring und Wolfgang Adenberg. Später werden erfahrene Sänger, Sängerinnen, Darsteller und Darstellerinnen, ein Regisseur, ein Dirigent, ein Bühnenbildner, Maskenbildner und so weiter die Last teilen. Warum dann die Aufgabe nicht annehmen, wenn sie angeboten wird? Wenn erst mal die allererste Beklemmung gewichen ist, kommt Freude und Stolz auf. Man kann sich (in meinem Fall: wieder einmal) mit einer Figur auseinandersetzen, die sehr vielen Menschen auf der ganzen Welt etwas bedeutet. Das macht dann Freude und Stolz. Friedrich Schiller hat Deutschland nie verlassen und die Geschichte über unseren Schweizer Nationalhelden geschrieben. Haben Sie es ihm gleich getan und sind heute zum ersten Mal in der Schweiz? Nein, weiß Gott nicht. Ich war in jungen Jahren – zwischen 1959 und 1963 – vier Jahre lang Programmredakteur des Südwestfunks in Baden-Baden. In dieser Zeit war ich, was ja auf der Hand liegt, öfter in der Schweiz – in Basel, in Zürich, in Lausanne und Genf. Der Unterschied zwischen Deutschland und der Schweiz war damals, ich will nicht sagen wie der zwischen Tag und Nacht, aber immerhin beträchtlich. In Deutschland wurden zu der Zeit verbissen die Trümmer abgeräumt, die der Krieg hinterlassen hatte, und der ›Wiederaufbau‹ zelebriert. Und ich meine damit nicht nur Häuser und Straßen, das auch, sondern auch alles, was das kulturelle, wirtschaftliche und politische Leben anging.
TELL – DAS MUSICAL präsentiert
Am 25. April 2012 wurde in Zürich den Schweizer Medien TELL – DAS MUSICAL vorgestellt: Weltpremiere ist am 18. Juli 2012 auf der Walensee-Bühne in Walenstadt.
Autor des Textbuches ist Hans Dieter Schreeb. Die ersten Reaktionen der Schweizer Presse und ein Interview zum Thema mit Hans Dieter Schreeb finden Sie unter Aktuelles auf dieser Website.
Weitere Informationen unter www.walenseebuehne.ch
TELL – DAS MUSICAL vorgestellt
Am 25. April 2012 wurde in Zürich den Schweizer Medien TELL – DAS MUSICAL vorgestellt: Weltpremiere ist am 18. Juli 2012 auf der Walensee-Bühne in Walenstadt. Autor des Textbuches ist Hans Dieter Schreeb. Erste Reaktionen der Schweizer Presse: Tagblatt «Tell - das Musical» hat ein Budget von 5,5 Millionen Franken. Finanziert wird es mit Unterstützung von Sponsoren, Partnern und der öffentlichen Hand. Aufgeführt wird das Musical von 26 Profi-Darstellern und 20 Statisten. Die Musik wird von einem 20-köpfigen Orchester unter Leitung von Andreas Felber gespielt. Das Textbuch hat Hans Dieter Schreeb verfasst, die Liedtexte stammen von Wolfgang Adenberg. Die Musik arrangiert hat Marc Schubrig. Regie führen wird Nico Rabenald, für die Choreographie ist Christopher Tölle verantwortlich, wie die TSW AG mitteilte. Blick.ch Tell (Fabian Egli) wird als ein junger Mann gezeigt, dem Familie und Freunde wichtig sind. Und dann wird er "in eine Extremsituation gedrängt, die man sich gar nicht vorstellen kann", sagte Regisseur Nico Rabenald vor den Medien. Er wird ein "Held wider Willen". Dass er dereinst Ikone und Nationalheld sein wird, kann er nicht wissen. Auch Gessler (Bruno Grassini), sein Gegenspieler, wird anders als üblich gezeichnet. Ebenfalls noch jung, steht er zwischen dem Volk und den Herrschenden, ist deren Handlanger. Die Beziehung zwischen den beiden sei "etwas anders" als gewohnt, sagte Textbuchautor Hans Dieter Schreeb. Das gesamte Autoren- und Kreativteam - mit Ausnahme vom musikalischen Leiter Andreas Felber aus Luzern - setzt sich aus Deutschen zusammen. Man habe bewusst eine Aussensicht hereinbringen wollen, erklärte Projektleiter Marco Wyss. Zwar habe er der Sache "mit gemischten Gefühlen" entgegengesehen. Er wurde jedoch "überrascht von der Punktlandung". Es gebe jedoch noch einen anderen wichtigen Grund, weshalb mit Schreeb ein deutscher Textbuchautor bestimmt wurde, sagte Projektentwickler John Havu (USA) nach der Medienkonferenz zur Nachrichtenagentur sda: Schreeb sei ein profunder Kenner der damaligen Epoche. Er kenne "die echte historische Grundlage". cash Mit "Tell - Das Musical" setzt die Walenseebühne in Walenstadt SG fort, was sie mit "Heidi 1+2" und "Die Schwarzen Brüder" begonnen hat: Sie bringt Schweizer Stoffe als Musicals. "Tell" hat Premiere am 18. Juli. südostschweiz.ch «Tell – das Musical» ist eine grosse Kiste: Insgesamt beschäftigt die TSW Musical AG gemäss den Presseunterlagen für die Produktion 149 Mitarbeitende in Voll- und Teilzeitstellen. Die Bühne am Walensee hat 2000 Plätze.
Walter Sedlmayr – der ›Herr Kottnik‹
Die ZDF-Familienserie ›Der Herr Kottnik‹, dreizehn Folgen und alle aus dem Jahr 1974, ist jetzt auch auf DVD zu haben – überall, wo DVD’s verkauft werden. Autor Hans Dieter Schreeb: »Ich habe Walter Sedlmayr, diesen begnadeten Schauspieler, zum ersten Mal in einer anderen Rolle gesehen, die mein Partner Hans Georg Thiemt und ich ebenfalls für das ZDF geschrieben hatten. Da spielte er in der Serie ›Drei Partner‹ einen Druckermeister, der sich mit Journalisten herumärgern muss. Es war, als wären alle übrigen Darsteller in Schwarz-Weiß zu sehen, Sedlmayr aber in Farbe. Soweit ich mich erinnere, war dies sein erster Auftritt im Fernsehen. Wie auch immer, als wir die ersten Folgen dieser Serie gesehen hatten, beschlossen wir ihm eine Serie ›auf den Leib zu scheiben‹ – der Herr Kottnik wurde es. Es geht darin um Sterben und Erben, das bürgerliche Drama par excellence. Tragisch, wie Walter Sedlmayr selbst ums Leben kam.« Die übrige Besetzung neben Walter Sedlmayr Margot Trooger, Reinhard Koldehoff, und Heidi Treutler. Regie Rudolf Jugert.
Der Judenbengel
Hörfunk-Serie von Hans Dieter Schreeb und Hans-Georg Thiemt SWF 1989, 550 Minuten Berlin 1943. Die letzten Berliner Juden werden ›abgeholt‹ und in Konzentrationslager deportiert. Entweder bekommen sie Aufforderungen, sich an Sammelplätzen einzufinden und für den Transport bereitzuhalten, oder aber sie werden aus ihren Wohnungen verschleppt und durch ein Spalier von Gestapo-Leuten auf die Lastwagen getrieben. Die Nachbarn verschanzen sich hinter verschlossenen Türen und wollen lieber nichts hören und sehen, was sie veranlassen müsste, zu fragen oder gar Widerstand zu leisten. Die allermeisten schweigen, und viele profitieren von der Deportation ihrer Nachbarn, denn die freien Wohnungen werden nun ›arischen‹ Familien zugeteilt, die sich mit dem einrichten, was zurückgelassen werden musste. Dem 16jährigen Wolf Buschke gelingt zwar die Flucht, als die Gestapo die elterliche Wohnung räumt. Er wagt es sogar unter einem Vorwand zurückkehren, um sich aus der schon besetzten Wohnung einen kleinen Koffer mit dem Allernotwendigsten zu holen. Doch dann steht der Junge allein da. Ohne Geld, ohne Lebensmittelkarten und ohne Freunde! In ständiger Angst entdeckt zu werden, versucht er, im nationalsozialistischen Berlin unterzutauchen. Damit beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod, voll dramatischer, aber auch skurriler Erfahrungen. Wolf Buschke lernt, die Schwächen des totalitären Regimes zu nutzen, um zu überleben ... Regie: Lothar Schluck Sprecher: Tobias Lelle, Marie-Luise Marjan, Nicole Horny, Peter Schiff, Horst Pinnow, Katharina Palm, Helene Elcka, Henny Schneider-Wenzel, Wolfgang Reinsch, Maria Majewski, Walter Langwitz, Klaus Spürkel, Hans-Edgar Stecher, Rudi Spieth, Christel Koerner, Heinz Lieven, Margarete Salbach, Jürgen Andreas, Berth Wesselmann, Rotrand Schindler, u.a. (Text aus www.hoerdat.de) Kommentar von Hans Dieter Schreeb: ›Der Judenbengel‹ ist eine durch und durch ungewöhnliche Arbeit: eine Abenteuer-Serie, in der das Grauen der Nazizeit stets präsent ist, doch auch der unbedingte Lebenswille.
Meine älteste Freundin
Lesereisen sind erhellend – für den Autor mehr als für die Leser. Hans Dieter Schreeb beschreibt in einer Kurzgeschichte, wie er Rita, seine älteste Freundin, bei einer solchen Lesereise wiederfand. Sie finden die Geschichte mit dem Titel ›Meine älteste Freundin – Rita‹ in der Rubrik Bücher.
›Der Kurier der Kaiserin‹ wieder im Fernsehen
Das ZDF wiederholte die Kult-Serie ›Kurier der Kaiserin‹ von Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb – zum achten Mal!
Ab Montag, 13. Februar 2012, wurden die insgesamt 26 Folgen am Stück gesendet, dann noch einmal wiederholt. (Infos zur Serie unter »Die abenteuerlichste Rolle seines Lebens: Klausjürgen Wussow als ›Der Kurier der Kaiserin‹« auf der Seite Aktuelles dieser Homepage.)
Und ein weiteres Mal im Fernsehen: Seit dem 13. Dezember 2014 läuft die Serie "Kurier der Kaiserin" ein weiteres Mal in Österreich. Diesmal auf ORF 3.
Hotel Petersburger Hof
Roman von Hans Dieter Schreeb Scherz Verlag, Bern, 542 Seiten. Die Taschenbuch-Ausgabe bei Knaur, sowie die Paperback-Ausgabe bei Corso sind derzeit vergriffen. Der Roman erscheint demnächst in einer Neuauflage. ›Hotel Petersburger Hof‹ wurde von den Lesern und der Presse auffallend positiv aufgenommen. Pressestimmen: Sehr zustimmende Artikel erschienen u. a. in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, in der Frankfurter Rundschau, der Brigitte (Dossier der schönsten Bücher 1996), der HÖRZU, der Bild am Sonntag und in der Welt am Sonntag. Frankfurter Allgemeine Zeitung: »Die Handlung wird spannungsvoll und höchst unterhaltsam erzählt, entwickelt sich wie selbstverständlich aus den großen und kleinen Mühen oder Glückszuständen. Und in die Weltereignisse werden die vielen kleinen, wahr erscheinenden privaten Geschichten eingelegt wie bunte Steine in eine bekannte große Mosaikarbeit.« Bild am Sonntag: »Schreeb schönt nicht, schildert seine Protagonistin durchaus realistisch - als starke, kämpferische Frau, die auch berechnend und skrupellos sein kann.« Welt am Sonntag: »Fernseh- und Hörfunk-Autor Hans Dieter Schreeb schreibt seine Romane mit jener Leichtigkeit, die im Fernsehen so oft in den Kitsch abrutscht. Hier aber wird die Grenze nie überschritten.« Die Zeitschrift HÖRZU bewertete das Buch mit vier Sternen: »Ein starker Typ, diese Frieda, um die sich das interessant besetzte Gesellschaftskarussell in »Hotel Petersburger Hof« dreht. Ein pralles Lesevergnügen.« In der Bestenliste der Zeitschrift ›Familie & Co‹ wurde ›Hotel Petersburger Hof‹ auf Platz 1 gesetzt. Der Norddeutsche Rundfunk empfahl das Buch als ein »farbenprächtiges und lebendiges Gesellschaftspanorama« und als »spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen«. Der Rundfunksender ›Antenne Ruhr‹ bezeichnete den Roman in seiner Besprechung als einen ›Glanzpunkt dieses Bücherherbstes‹. Der Südkurier: »Für eine seltene Tugend in der deutschen Literaturlandschaft ist Hans Dieter Schreeb bekannt: Unterhaltung auf hohem Niveau ... Faszinierend an dem Buch ist neben den von Schreeb wie selbstverständlich geschilderten historischen Begebenheiten in der Hauptsache die soziale Vielschichtigkeit der Akteure, eben der echte Reiz einer Kurstadt, wo sich tout le monde trifft.« Rudolf Scharping im ›Vorwärts‹: »Viel mehr als die einzelnen politischen Ereignisse selbst bestimmen deren soziale Folgen das Leben der Menschen.
"Kaiserzeit" in Funk und Fernsehen
Die zweite, um fünfzig Seiten erweiterte Auflage des Bildbandes ›Kaiserzeit‹ findet viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Die Wiesbadener Tageszeitungen – Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt – berichteten auf halben Zeitungsseiten darüber. Die Besprechung in der ›Frankfurter Allgemeinen‹ ist enthusiastisch; und die ›Hessenschau‹ des HR stellte das Buch und seinen Herausgeber Detlef Schaller in einem sehr informativen Beitrag vor. ›Radio Rheinwelle‹, der Lokalsender für Wiesbaden, Mainz und Umgebung, stellte Autor Hans Dieter Schreeb eine halbe Stunde zur Verfügung, das Buch zu präsentieren.
Viel Lob für neue "Kaiserzeit" in den Wiesbadener Zeitungen
Beide Wiesbadener Tageszeitungen - Kurier und Tagblatt - sind voll des Lobes für den neuen Band "Kaiserzeit"
Kaiserzeit
»Kaiserzeit« – neu und umfangreicher Der Bildband »Kaiserzeit – Wiesbaden und seine Hotels in der Belle Epoque« von Detlef Schaller und Hans Dieter Schreeb erschien 2006 und war nach wenigen Monaten nur noch (zu Schwarzmarkt-Preisen) im Internet zu haben. Im Herbst 2011, fünf Jahre nach der Premiere, werden die beiden Wiesbadener Verlage Axtmann/Chmielorz und Cicero/Vivart eine wesentlich erweiterte zweite Ausgabe des Bildbandes herausbringen. Auf 48 zusätzlichen Seiten erfährt man Neues und Originelles über die Maifestspiele, die bedeutendsten Wiesbadener Kirchen, das Jagdschloss Platte. Aber auch die Bier-, Wein- und Sektstadt Wiesbaden wird lebendig, und ausgewählte Firmengeschichten zeigen: Hier kaufte der Kurgast ein! Und der betuchte Wiesbadener auch! Insgesamt erzählt der Bildband genau das, was sein Titel verspricht: Er stellt Wiesbaden und seine Hotels in der Belle Epoque vor. Wiesbaden war in der Kaiserzeit, in den Jahren zwischen 1870 und 1914 also, der Kurort des Kontinents, übertraf in seiner Bedeutung Baden-Baden, Karlsbad oder Aix les Bains, war mondäner als Nizza oder Monte Carlo. Hier lebten ebenso viele Arme der Ärmsten wie Superreiche, zahlreiche Rentiers und Privatiers, die Stadt hatte mithin eine äußerst ungewöhnliche Sozialstruktur. Das Badhotel und das Badhaus – vor allem ›die Kur‹ – waren eigene Lebensformen mit sehr eigenen Riten. In den Details sind sie uns fremd geworden; in den Texten und Bildern des Buches werden sie wieder lebendig. Man sieht die Fassaden, Empfangsräume, Suiten, Ballsäle, die marmorverkleideten Badezimmer und vergoldeten Treppenaufgänge der Grand Hotels, liest die Speisekarten von Gala-Diners. Gleichzeitig erfährt man aber auch vom Leben der ›dienstbaren Geister‹, wie man damals sagte. Besitzer der ›Privathotels‹ waren oft ehemalige Oberkellner oder gewesene Portiers; die großen Hotels der Stadt gehörten teils Aktiengesellschaften, teils Kommanditgesellschaften. In typischen Beispielen wird der Leser mit Entstehung und Schicksal der bedeutendsten Häuser vertraut gemacht. Man wird über den ›Sonntagsspaziergang‹ und die ›Milchkuranstalten‹ informiert, aber auch über das angemessene Benehmen auf der ›Wilhelmspromenade‹. Mit einem Satz, man erfährt von Alltag und Sonntag in dieser besonderen Epoche. Der besondere Reiz des Bildbands liegt darin, dass alle Bilder ehemals als (kolorierte) Postkarten begonnen haben. Die Illustration ist dadurch wesentlich lebendiger als bei Schwarz-Weiß-Fotos aus dieser Epoche.