22. Oktober 2012
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In einem Interview mit ›blickpunkt musical – Europas aktuellstes Magazin für Musical und Entertainment‹ beschreibt die gallissas-Chefin Bettina Migge ihre Erfahrungen mit dem kreativen Team von ›Tell - Das Musical‹ vor, während und nach der Premiere am Walensee. Mehr auf der Seite ›Aktuelles‹ unter dem Titel »Wie die Verlegerin es sieht«.

21. Juli 2012

›Tell – Das Musical‹ (Textbuch Hans Dieter Schreeb) ist nach zweijähriger Vorarbeit nun auf der Bühne: Am 18. Juli 2012 war Premiere auf der sechzig Meter breiten Walensee-Bühne in der Südost-Schweiz; die begeisterten Zuschauer bedankten sich am Ende mit minutenlangen ›standing ovations‹.

Die Schweizer Medien – Hörfunk, Fernsehen und Zeitungen – berichteten im Vorfeld ausführlich über das Ereignis, nach der Premiere brachten sie entweder eigene Berichte oder übernahmen die sehr zustimmende Rezension der Schweizerischen De­peschenagentur (sda).

3sat, aber auch die Süddeutsche Zeitung informierten ihre Zuschauer beziehungsweise ihre Leser in Deutschland.

Ein sehr schönes Gespräch zu ›Tell – Das Musical‹ sendete DSR2 aktuell. Die Fragestellung: Ein Nationalheld als Musicalprotagonist und Songtexte nach Schillers Drama – geht das? Sascha Zürcher sagte: Ja, geht sehr gut!

(http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10233979.html)

 

Eine Übersicht der Pressestimmen zu ›Tell – Das Musical‹ finden Sie auf der Seite ›Aktuelles‹ dieser Website.

11. Mai 2012
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Die umfangreiche Arbeit von Hans Dieter Schreeb für das Erste und Zweite Deutsche Fernsehen (zumeist in Zusammenarbeit mit Hans-Georg Thiemt) ist fast vollständig auf den Internet-Seiten www.IMDb.de und www.IMDb.com dokumentiert.

Die verschiedenen, sehr unterschiedlichen Fernsehserien und Fernsehspiele aus vielen Jahren findet man hier in den Kategorien Crime, Drama, Comedy, Family, Action, Biography, History und Western.

26. April 2012
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Am 25. April 2012 wurde in Zürich den Schweizer Medien TELL – DAS MUSICAL vorgestellt: Weltpremiere ist am 18. Juli 2012 auf der Walensee-Bühne in Walenstadt.

Autor des Textbuches ist Hans Dieter Schreeb.

Die ersten Reaktionen der Schweizer Presse und ein Interview zum Thema mit Hans Dieter Schreeb finden Sie unter Aktuelles auf dieser Website.

Weitere Informationen unter www.walenseebuehne.ch

6. April 2012
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Die ZDF-Familienserie ›Der Herr Kottnik‹, dreizehn Folgen und alle aus dem Jahr 1974, ist jetzt auch auf DVD zu haben – überall, wo DVD’s verkauft werden.

Autor Hans Dieter Schreeb: »Ich habe Walter Sedlmayr, diesen begnadeten Schauspieler, zum ersten Mal in einer anderen Rolle gesehen, die mein Partner Hans Georg Thiemt und ich ebenfalls für das ZDF geschrieben hatten. Da spielte er in der Serie ›Drei Partner‹ einen Druckermeister, der sich mit Journalisten herumärgern muss. Es war, als wären alle übrigen Darsteller in Schwarz-Weiß zu sehen, Sedlmayr aber in Farbe. Soweit ich mich erinnere, war dies sein erster Auftritt im Fernsehen. Wie auch immer, als wir die ersten Folgen dieser Serie gesehen hatten, beschlossen wir ihm eine Serie ›auf den Leib zu scheiben‹ – der Herr Kottnik wurde es. Es geht darin um Sterben und Erben, das  bürgerliche Drama par excellence. Tragisch, wie Walter Sedlmayr selbst ums Leben kam.« 

Die übrige Besetzung neben Walter Sedlmayr Margot Trooger, Reinhard Koldehoff, und Heidi Treutler. Regie Rudolf Jugert.

 

 
   
   
   
   
   
   
6. Januar 2012

Das ZDF wiederholte die Kult-Serie ›Kurier der Kaiserin‹ von Hans Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb – zum achten Mal!
Ab Montag, 13. Februar 2012, wurden die insgesamt 26 Folgen am Stück gesendet, dann noch einmal wiederholt.
(Infos zur Serie unter »Die abenteuerlichste Rolle seines Lebens: Klausjürgen Wussow als ›Der Kurier der Kaiserin‹« auf der Seite Aktuelles dieser  Homepage.)

Und ein weiteres Mal im Fernsehen: Seit dem 13. Dezember 2014 läuft die Serie "Kurier der Kaiserin" ein weiteres Mal in Österreich. Diesmal auf ORF 3.

 

7. November 2011
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Beide Wiesbadener Tageszeitungen - Kurier und Tagblatt - sind voll des Lobes für den neuen Band "Kaiserzeit"

6. November 2011
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»Kaiserzeit« – neu und umfangreicher

Der Bildband »Kaiserzeit – Wiesbaden und seine Hotels in der Belle Epoque« von Detlef Schaller und Hans Dieter Schreeb erschien 2006 und war nach wenigen Monaten nur noch (zu Schwarzmarkt-Preisen) im Internet zu haben.
Im Herbst 2011, fünf Jahre nach der Premiere, werden die beiden Wiesbadener Verlage Axtmann/Chmielorz und Cicero/Vivart eine wesentlich erweiterte zweite Ausgabe des Bildbandes herausbringen. Auf 48 zusätzlichen Seiten erfährt man Neues und Originelles über die Maifestspiele, die bedeutendsten Wiesbadener Kirchen, das Jagdschloss Platte. Aber auch die Bier-, Wein- und Sektstadt Wiesbaden wird lebendig, und ausgewählte Firmengeschichten zeigen: Hier kaufte der Kurgast ein! Und der betuchte Wiesbadener auch!
Insgesamt erzählt der Bildband genau das, was sein Titel verspricht: Er stellt Wiesbaden und seine Hotels in der Belle Epoque vor. Wiesbaden war in der Kaiserzeit, in den Jahren zwischen 1870 und 1914 also, der Kurort des Kontinents, übertraf in seiner Bedeutung Baden-Baden, Karlsbad oder Aix les Bains, war mondäner als Nizza oder Monte Carlo. Hier lebten ebenso viele Arme der Ärmsten wie Superreiche, zahlreiche Rentiers und Privatiers, die Stadt hatte mithin eine äußerst ungewöhnliche Sozialstruktur.
Das Badhotel und das Badhaus – vor allem ›die Kur‹ – waren eigene Lebensformen mit sehr eigenen Riten. In den Details sind sie uns fremd geworden; in den Texten und Bildern des Buches werden sie wieder lebendig. Man sieht die Fassaden, Empfangsräume, Suiten, Ballsäle, die marmorverkleideten Badezimmer und vergoldeten Treppenaufgänge der Grand Hotels, liest die Speisekarten von Gala-Diners. Gleichzeitig erfährt man aber auch vom Leben der ›dienstbaren Geister‹, wie man damals sagte. Besitzer der ›Privathotels‹ waren oft ehemalige Oberkellner oder gewesene Portiers; die großen Hotels der Stadt gehörten teils Aktiengesellschaften, teils Kommanditgesellschaften. In typischen Beispielen wird der Leser mit Entstehung und Schicksal der bedeutendsten Häuser vertraut gemacht. Man wird über den ›Sonntagsspaziergang‹ und die ›Milchkuranstalten‹ informiert, aber auch über das angemessene Benehmen auf der ›Wilhelmspromenade‹. Mit einem Satz, man erfährt von Alltag und Sonntag in dieser besonderen Epoche.
Der besondere Reiz des Bildbands liegt darin, dass alle Bilder ehemals als (kolorierte) Postkarten begonnen haben. Die Illustration ist dadurch wesentlich lebendiger als bei Schwarz-Weiß-Fotos aus dieser Epoche.
 

7. Juni 2011
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Wieder da: »Drei Frauen im Haus/Vier Frauen im Haus«
Die kompletten Kultserien in einer Box (4 DVDs)

Autoren Hans Dieter Schreeb und Hans Georg Thiemt
Darsteller Magda Schneider, Heinz Engelmann
Regie Hermann Leitner

Eine Familienserie aus den Sechzigern mit einer Konstellation, die heute noch verblüfft: In einer kleinen Autowerkstatt, einem der typischen Familienbetriebe aus der Zeit, der Männerdomäne schlechthin, arbeiten drei Frauen; in der zweiten Staffel der Serie sogar vier. Und zwar mit Schraubenschlüsseln in und Öl an den Fingern.

Serien und speziell Familienserien wurden damals nach einem klaren Schema gestrickt. Die Regeln – 24,30 Minuten Handlung, 5,30 Minuten Werbung drum rum, und fertig war ein ›Vorabend‹-Programm – übernahm man aus den USA, wo solche Seifenopern schon seit Jahrzehnten produziert wurden. Für Deutschland waren sie Mitte der Sechziger immer noch relativ neu. Auch die Dramaturgie folgte den amerikanischen Vorgaben: Jeweils eine in sich abgeschlossene Geschichte, die von den immer gleichen Hauptdarstellern der Serie erlebt und erlitten wurde und eine Pointe am Schluss. Gab’s keine Pointe, dann zumindest etwas Aufbauend-Positives. Die Figuren wurden nicht älter und sie lernten nicht aus ihren Erfahrungen. Wer kriminell auf die Welt gekommen war, blieb es bis an sein Ende und wer gütig-fürsorglich gestimmt war, blieb es auch.

Da die Macher der Serien – Produzenten, Redakteure, Regisseure, aber auch die Autoren – nicht selten aus dem gerade untergehenden deutschen Fünfziger-Jahre-Kino stammten, hatten ihre Arbeiten oft einen betulichen Ton und drehten sich gern um Pseudo-Probleme: Ehefrau trifft während einer Bahnfahrt zufällig ihren Ex-Liebhaber wieder und wie das nun dem guten Papi zu Hause erklären?

Dass die Serie Drei bzw. Vier Frauen im Haus in der Arbeitswelt angesiedelt wurde, hatte einerseits mit dem Zeitgeist und andererseits mit den Strukturen innerhalb des ZDF zu tun. Der Zeitgeist ging auf ›68‹ zu; in den Kinos fand der Heimatfilm sein Ende und die Nouvelle Vague, der Autorenfilm und sogar New Hollywood mit Bonnie & Clyde und anderem Unerhörten machten sich breit. Tod dem Kitsch! Und, seltsamer Zufall, beim Zweiten Deutschen Fernsehen wurden die ›Vorabend‹-Programme (in der ARD hießen sie auch ›Werberahmen‹-Programme) zu der Zeit nicht vom Fernsehspiel, sondern von der Hauptabteilung Dokumentarspiel und damit von dessen Leiter Dr. Wolfgang Bruhn verantwortet. Das Dokumentarspiel wollte Fiktion mit Fakten verbinden. Nach der Vorstellung von Dr. Bruhn waren Dokumentarspiele im besten Fall »eine glückliche Vereinigung von konzentrierter Information, tiefster Bewusstseinsbildung und hervorragender Unterhaltung«. Einige erstaunliche, heute noch sehenswerte Erfolge gelangen; die Mehrzahl der Fälle blieb in Papier und guten Absichten stecken.

Wie auch immer: dem Hauptabteilungsleiter war die Widerspiegelung der Realität auch im Vorabendprogramm eine Herzensangelegenheit und damit auch andere als die bislang üblichen Geschichten um Ärzte und Förster. Sie sollten lebensechter sein.

Bei Hans-Georg Thiemt und Hans Dieter Schreeb, den Autoren der Serie Drei Frauen im Haus / Vier Frauen im Haus, musste er wenig Überzeugungsarbeit leisten. Thiemt hatte seine Filmlaufbahn als Kameramann der Kriegswochenschau begonnen; er hatte sich vor russische Panzer geworfen, um ungewöhnliche Bilder zu bekommen. Die besten seiner Aufnahmen wurden nie öffentlich gezeigt, aber immerhin zweimal mit dem EK I belohnt. Nach Krieg und Kriegsgefangenschaft ging er zur DEFA und war über Jahre Regieassistent von Wolfgang Staudte. Ihm brauchte man über Realität und wie sie im Kino gern verleugnet wurde, nichts erzählen. Sein Partner Hans Dieter Schreeb hatte als Journalist und Zeitungsredakteur begonnen. Auch er fragte lieber: Wie ist es? statt: Wie sieht es am originellsten aus? 

Die erwähnte »hervorragende Unterhaltung« durfte selbst­verständlich auch nicht aus den Augen verloren werden. Was nicht in den Drehbüchern stand, mussten die Akteure und die Regie hinzufügen. Hermann Leitner, der Regisseur, hatte eine glückliche Hand bei der Besetzung der Hauptfiguren: Mutter Lenz besetzte er mit dem Ex-Filmstar Magda Schneider. Zu der Zeit waren ihre Kinofilme noch unvergessen; dass sie die Mutter von Romy Schneider war, interessierte nur die Bunten Blätter. Heinz Engelmann spielte den Chef des Hauses. In jungen Jahren war er in Propaganda-Filmen wie Drei Unteroffiziere und U-Boote westwärts! als aufrechter blonder Recke aufgefallen, später als Stahlnetz-Kommissar. Volker Kraeft hatte in dieser Serie eine seiner ersten Fernseh-Rollen; er machte später eine steile Karriere.

Und warum nun Drei bzw. Vier Frauen im Serientitel? Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür. Die Verwirrung, die damit angerichtet wurde, erklärt sich aus dem 13er-Prinzip, wie man es ebenfalls aus den Vereinigten Staaten übernommen hatte. Dreizehn Folgen bildeten demnach eine Serie; waren sie ausgestrahlt, war die Serie zu Ende. Das Prinzip hatte absurde Folgen. So bekamen die deutschen Fernseh­zuschauer von der spannenden Krimiserie Auf der Flucht nur 26 von insgesamt 120 Folgen zu sehen. Von der Westernserie Cowboys wurden gar nur 13 der insgesamt 217 Folgen gezeigt. Tausend Folgen Lindenstraße hätte sich damals niemand vorstellen können; warum auch?

Meinungen und Bewertungen von Käufern der DVD "Drei Frauen im Haus" und "Vier Frauen im Haus" unter dem Titel "Top-Rezensionen" auf der Seite Aktuelles dieser Homepage.

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