11. November 2018

Ein Faible für die Schweiz: Hans Dieter Schreeb, gebürtiger Wiesbadener und heute Wahl-Berliner, schrieb bereits das Libretto „Tell“. Nun folgt das Familienstück „Heidi“.

WIESBADEN/WIEN - Die Songs zur Musicalversion von „Heidi“ hat Michael Schanze komponiert, den Text der Bühnenfassung kommt aus der Feder des Wiesbadeners Hans Dieter Schreeb.

Der Schweizer Botschafter Walter Haffner kennt den Namen Schreeb, ließ er bei der Pressekonferenz vor der Uraufführung verlauten. Er wusste, dass der Wiesbadener TV-Autor und Schriftsteller auch das Libretto „Tell“, dem Schweizer Freiheitshelden, geschrieben hat. Dieses Musical wurde einen Sommer lang auf einer Freilichtbühne am Walensee, der in den Kantonen Glarus und St. Gallen liegt, aufgeführt. „Ein Deutscher hat sich unseren beiden Schweizer Nationalheiligen angenommen“, so der Botschafter. Jenen Helden, die das Bild der Schweiz geprägt haben – das sei bemerkenswert.

Angelehnt an Johanna Spyris Original von 1880

Nach der Uraufführung im Wiener Museumsquartier schrieb der Wiener Kurier zu „Heidi – Das Musical“: „Der Jubel war groß. Freude vor allem bei den Omas und Muttis mit ihren Enkeln und Kindern. Dass es so was überhaupt noch gibt.“

Schreeb hat sich in der Bühnenfassung eng an Johanna Spyris Original von 1880 angelehnt. Gehören doch „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ und „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ zu den berühmtesten Kinderbüchern der Welt – in viele Sprachen übersetzt und in Millionen Auflagen verbreitet. Regisseur Manfred Waba packt in seine Inszenierung reichlich Musical-Elemente mit hinein. Vor dem Schuhplattler werden auf der Bühne von einem Dienstboten-Ballett die Staubwedel geschwungen. Österreichs Zeitungen sind von den Profis beeindruckt, die mitwirken. So Maya Hakvoort als Gouvernante Fräulein Rottenmeier und Uwe Kröger in der Rolle des schrulligen Alm-Öhi mit Vollbart. Alfons Haider, auch ORF-Moderator, spielt den bauernschlauen Bürgermeister und leiht Johanna Spyri als Erzählerin in Videoeinspielungen Gesicht und Stimme.

Geheilt von einem geheimnisvollen Leiden

„Das Heidi“, wie man in der Schweiz sagt, spielt die bezaubernde Vanessa Zips, die sich auf der Alm mit dem Geißenpeter (Stephan Luethy) anfreundet. Rebecca Soumagné übernimmt die Rolle der Klara, die in der Großstadt Frankfurt ziemlich unglücklich ist. Die Youngsters auf der Bühne singen und spielen top – „sind super aufgedreht, wie sich das auf der Musicalbühne so gehört“, schrieb ein Kritiker. Das Musical endet damit, dass Klara tatsächlich nach einem Kuraufenthalt in Bad Ragaz in die Hütte des Alm-Öhi darf und dort von einem geheimnisvollen Leiden geheilt wird. Das Mädchen Klara kann am Ende aus ihrem Rollstuhl aufstehen und wieder laufen.

Besucher berichten, dass sie als Kind in den Kurort im Kanton St. Gallen gefahren sind, um zu sehen, wo das Waisenkind Heidi gelebt hat. Vielen treibt es die Tränen in die Augen – in Erinnerung an „das Heidi“, das sie als Kind so geliebt haben.

Nach den Aufführungen in Wien (November und im April 2019 nochmal) geht das Ensemble auf Tournee durch Österreich, die Schweiz und Deutschland. Insgesamt 80 Städte stehen auf dem Programm.

Ingeborg Toth, Wiesbadener Kurier / Wiesbadener Tagblatt 10. November 2018

25. September 2018
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In den Räumen von Gallissas, dem Berliner Theaterverlag und Medienagentur, fand Ende September mit schönem Erfolg die Szenische Lesung von ›Kohlhiesels Töchter‹ statt. Das neue Musical beruht auf dem Film von Hans Krähly und Ernst Lubitsch, ein Schwank, fast ein Jahrhundert alt und so komisch wie am ersten Tag. Und der Film wiederum basiert auf Shakespeare und seiner unsterblichen Idee von der Zähmung der Widerspenstigen. 
Das Buch zum Musical stammt von Hans Dieter Schreeb, die Songs von Michael Chadim, die Musik von Shay Cohen. Premiere wird am 16. Juni 2019 sein − an der Freilichtbühne Hallenberg. Auch andere Theater haben sich bereits zur Aufführung des Musicals entschlossen.
13. August 2018

Bildergebnis für Behind the Walls of Beijing

Die englischsprachige Fassung des Romans "Hinter den Mauern von Peking" ist jetzt weltweit zu haben - als Kindle-Version und bei allen entsprechenden Internet-Händlern

30. Juli 2018
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Am 23. Juli wurde ich achtzig Jahre alt und ›meine‹ Agentur Gallisass richtete für mich einen Empfang auf der Dachterrasse des Hotel Adlon in Berlin aus; geladen waren nur Menschen, die mir nahestehen. Der Einzige, der davon nichts wusste, war ich.

Als meine Freunde plötzlich vor mir standen und mir ein Ständchen brachten, war ich so überrascht wie selten in meinem Leben. Ich glaube, zum letzten Mal war ich so sprachlos, als ich vier Jahre war und meine Tante Linny, die beste Freundin meiner Mutter, einen Anzug für einen Jungen nähte, der ungefähr so groß und so alt war wie ich und der nicht erfahren sollte, dass für ihn ein Anzug genäht wurde. Ich stand also brav Modell, der Anzug wurde fertig und – man glaubt es nicht − er war für mich bestimmt. Wir sind dann mit dem neuen Anzug zum Rhein gefahren und ich bin ins Wasser marschiert … Aber das ist eine andere Geschichte.

Hätte ich gewusst, was mir im China Club bzw. auf dem Dach des Adlon bevorstand, ich hätte mich vorbereitet und hätte ungefähr folgende Rede gehalten:

            Die nicht-gehaltene Rede auf der Seite Aktuelles

25. Juli 2018

Das Musical "Heidi" Musik und Songs Michael Schanze, Buch Hans Dieter Schreeb hat am 10. Oktober 2018 Welt-Premiere im Wiener Museumsquartier.

Mehr dazu auf der Seite Aktuelles

9. Februar 2017

Am 29. Mai 2017 ist ›Zeppelin‹, das neue Musical von Ralph Siegel, Musik und Songs, und Hans Dieter Schreeb, Textbuch, zum ersten Mal auf der Bühne – als szenische Lesung im legendären Show-Theater Wintergarten Berlin, mithin in Weltstadt-Atmosphäre.

An diesem Abend ist die mitreißende, auch ergreifende Musik von Ralph Siegel zu hören; seine perfekten Songs werden von bekannten Sängerinnen und Sängern vorgetragen, die Handlung wird in erprobter Weise erzählt.

Zum einen erlebt der Besucher die letzte Fahrt der ›Hindenburg‹, dem damaligen Stolz Deutschlands. Diese Fahrt (und damit der Zeppelinbau insgesamt) endet in der Katastrophe von Lakehurst, einem der großen Dramen der Menschheit. Zum anderen erfährt die Zuschauer viel über das abenteuerliche Leben des Grafen Zeppelin.

Allzeit Gute Fahrt, Zeppelin!

6. Februar 2017

Der Wiesbadener Autor Hans Dieter Schreeb und Bettina Weyers, die Chefin der Medienagentur Gallissas, stellen am 24. Mai 2017, 19.30 Uhr, im Literaturhaus das neue Musical ›Zeppelin‹ vor – die erste gemeinsame Arbeit von Komponist und Musikproduzent Ralph Siegel mit Hans Dieter Schreeb.

Es ist ein Markenzeichen von Schreeb, sich auf sehr unterschiedlichen (literarischen) Feldern zu bewegen – Romane, Hörbücher, Fernsehspiele und Fernsehserien. In den letzten Jahren hat er vor allem Textbücher zu Musicals verfasst – ›Tell‹, ›Heidi‹, ›Kohlhiesels Töchter‹und andere.

Das Musical ›Zeppelin‹– Idee, Musik und Songs Ralph Siegel – unterscheidet sich davon vor allem durch sein Format: Es ist größer und die Musik gewaltiger. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt – zum einen erlebt der Zuschauer die letzte Fahrt der ›Hindenburg‹, dem damaligen Stolz Deutschlands. Diese Fahrt (und damit der Zeppelinbau insgesamt) endet in der Katastrophe von Lakehurst, einem der großen Dramen der Menschheit. Zum anderen erfährt der Zuschauer viel über das abenteuerliche Leben des Grafen Zeppelin.

Mit Text- und Hörbeispielen!

16. Januar 2017

Über Jahre hat Hans Dieter Schreeb einmal im Monat für das ›Wiesbadener Tagblatt‹ seinen ›Brief aus Berlin‹ geschrieben, Notizen zum Berliner Alltag, wie er ihn erlebt. Diese Kolumne wird in Zukunft sowohl vom Wiesbadener Kurier wie vom verwandten Wiesbadener Tagblatt gedruckt. Nach Möglichkeit erscheint der Artikel jeweils Mitte des Monats.  

1. November 2016

Mr. Paul Roberts, ein Österreicher, der seit einem halben Jahrhundert in Australien lebt (nun in New South Wales), übersetzt aus freien Stücken und ausschließlich als ›labour of love‹ den Roman ›Hinter den Mauern von Peking‹ von Hans Dieter Schreeb ins Englische.

Mr. Roberts hat viele Jahre für die ›Canberra Times‹ geschrieben; in der Hauptsache ›Reiseberichte aus fernen Ländern‹, wie er seine Artikel nennt. Er hat bis jetzt etwa die Hälfte des Romans übersetzt und hofft, seine Arbeit bis Mitte des Jahres 2017 abschließen zu können. Sein Wunsch ist es selbstverständlich, dass seine Übersetzung Grundlage einer englischsprachigen Ausgabe des Romans wird. Einen Wunsch, den er mit dem Autor von ›Hinter den Mauern von Peking‹ teilt.

 

Auf der vor wenigen Wochen zu Ende gegangenen Frankfurter Buchmesse 2016 hat der renommierte ›Ostasien-Verlag‹ das Buch Literarische Streifzüge durch Peking vorgestellt. Sein Autor Hans-Wilm Schütte ist ein bekannter Sinologe und Verfasser sehr renommierter China-Reiseführer. In seinen Streifzügen durch Peking bringt Schütte auch Ausschnitte aus ›Hinter den Mauern von Peking‹. In Privatbriefen hat er Hans Dieter Schreeb geschrieben, wie lesenswert sein Buch sei und wie exakt die Jahrhundertwende von 1900 in Peking getroffen sei.

 

›Hinter den Mauern von Peking‹ ist 1999 bei Ullstein erschienen und bei den großen Versendern noch zu finden.

29. September 2016

In einem fast einstündigen Interview mit Radio Rheinwelle berichtete Hans Dieter Schreeb am 16. September 2016 über seine aktuelle Arbeit. Unter anderem schreibt er zur Zeit das Libretto für das Musical Zeppelin – Idee, Musik und Songs Ralph Siegel – und arbeitet an der Fortsetzung seines Hörbuchs Lilo Kaminski.

Informationen und Pressestimmen zu Lilo Kaminski auf der Seite Hörbücher.

Der Inhalt des Interviews unter ›Was ansteht‹ auf der Seite Aktuelles.

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