Arbeiten in Zeiten der Pandemie

5. Dezember 2020

        Zeppelin steigt

          Premierentermine

Das Jahr 2020 hätte so anders verlaufen sollen: Im Sommer hätte die Welturaufführung des Musicals ›Zeppelin‹ (Musik und Songs: Ralph Siegel, Libretto: Hans Dieter Schreeb) stattfinden sollen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Welturaufführung auf Ende November 2020 verschoben, dann auf den Sommer 2021.

Unabhängig davon haben sowohl Ralph Siegel wie Hans Dieter Schreeb während des gesamten Jahres 2020 weitergearbeitet an der Musik wie am Buch des Stückes, von dem Ralph Siegel sagt, es sei sein Lebenswerk.

            Neuer Premierentermin: Donnerstag, 10. Juni 2021, im großartigen Festspielhaus Neuschwanstein (Füssen), einem der schönsten Musical-Theater Europas.

Erstaufführung im Deutschen Theater München (›Showbusiness auf Weltniveau‹) dann am 8. Juli 2021.

Karten sowohl für Füssen wie für München sind online zu haben.

 

 

        Geliebte Angela

          Neuer Wiesbaden-Bildband

Detlef Schaller (›Kaiserzeit‹) bereitet zur Zeit einen weiteren ungewöhnlichen Wiesbaden - Bildband vor: ›Geliebte Angela‹. Grundlage ist die Sammlung Berling, mehrere hundert Postkarten aus den Jahren 1902 und 1903; Text: Hans Dieter Schreeb.

Die Berlings – Volmer, Signe und Angela Berling, alle drei Dänen und, was auch nicht unwichtig ist, Mitbesitzer der renommierten Zeitung Berlingske Tidende – sind reale Figuren. Man findet ihre Namen im Lexikon und sogar im Internet. Sie waren im Spätherbst 1902 und im Frühjahr und Sommer 1903 Kurgäste in Wiesbaden. In dieser Zeit haben sie sich gegenseitig die erwähnten zahlreichen Postkarten mit Wiesbaden-Motiven geschickt. In der Erzählung von Hans Dieter Schreeb werden sie nun wieder lebendig, in ihrem Handeln, mit ihren Gedanken, Wünschen und Hoffnungen. Beim Lesen wachsen sie einem ans Herz. Und gleichzeitig gewinnt man einen Einblick, wie sich damals das Leben (reicher) Menschen abspielte.

 

 

        Madame Zetkin

          Musical mit Texten von Hans Dieter Schreeb

Dieses außergewöhnliche Musical beschäftigt sich mit den Rechten von Frauen und Männern; mit dem Kampf um die Gleichberechtigung im 19. und 20. Jahrhundert und mit dem Mysterium Liebe.

Dabei stehen die Freundinnen und politischen Gefährtinnen Clara Zetkin und Rosa Luxemburg im Zentrum des Geschehens.

Ossip Zetkin, Claras Geliebter und Ehemann ohne Trauschein, stirbt in den Anfangsszenen an seiner unheilbaren Krankheit. Dennoch begleitet er Clara weiterhin − ihr ganzes Leben lang; widerspricht ihr, streitet mit ihr, liebt sie.

Rosa Luxemburg gilt heute als Symbolfigur der Freiheit und Gleichheit. Vielleicht, weil sie ihren Kampf um politische Gerechtigkeit mit ihrem Leben bezahlen musste. Clara Zetkin, nicht weniger mutig als sie, nicht weniger wichtig für die Emanzipation der Frauen und der Arbeiterschaft, ist dagegen in der Erinnerung verblasst. Sie wird auf ihre letzte Rede im Reichstag 1932 reduziert. Das Musical zeigt sie als aktive Frau und wahre Heldin.

 

 

        In Arbeit

            Roman ›Äquatortaufe‹ wird fortgesetzt

Seit vielen Jahren wird auf dieser Website ein Roman mit dem Titel ›Äquatortaufe‹ angekündigt; immerhin hat Hans Dieter Schreeb mit dem Anfang der Geschichte verschiedene Lesungen bestritten.

In den letzten Monaten hat sich der Autor daran gemacht, das Buch weiterzuentwickeln und tatsächlich zu schreiben. Bis jetzt sind rund vierhundert der geplanten achthundert Seiten entstanden.

Der Roman handelt von deutschen Auswanderern, die sich kurz nach der Jahrhundertwende von 1900 im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul niederlassen. Man erfährt ihr Schicksal, aber auch aufregende brasilianische Politik und Wirklichkeit über ein halbes Jahrhundert. Die Geschichte endet 1954, wenn sich Präsident Getúlio Vargas – eine der handelnden Personen des Romans – im Präsidentenpalast von Rio de Janeiro erschießt.